Buchen

Heimatverein Hettingen Zwölf-Stunden-Wanderung führt am 14. Juli nach Schwarzenbrunn

Neue Wege und Freundschaften als Ziel

Archivartikel

Die bereits achte Zwölf-Stunden-Wanderung des Heimatvereins Hettingen am Samstag, 14. Juli, steht unter dem Motto „You’ll Never Walk Alone“.

Hettingen. Was im Jahr 2011 mit 35 Wanderern und einer Strecke von 35 Kilometern begann, hat sich inzwischen zu einem beliebten Outdoor-Event in Buchen entwickelt. Das Besondere: Jedes Jahr gibt es ein neues Motto, das nicht nur das T-Shirt der Wanderer ziert, sondern an dem sich auch die Wanderung thematisch ausrichtet. „Der Weg ist das Ziel“, „Expedition Heimat“, „Umwege erweitern die Ortskenntnis“, „Hettingen sagenhaft“, „Entdecke deine Möglichkeiten“, „Auf anderen Wegen“ und „Soweit die Füße tragen“ lauteten die Themen der vergangenen Jahre.

Ideengeber und Motor Gundolf Scheuermann ist seit Monaten dabei, mit seinen Helfern Vorschläge zu sammeln und diese bei Probewanderungen auf ihre Tauglichkeit zu überprüfen. Heuer werde die Strecke wieder „leicht begehbar sein“, verspricht der Vorsitzende des Heimatvereins. Zudem gehe es in eine Richtung, die bislang bei den Zwölf-Stunden-Wanderungen noch nicht eingeschlagen wurde.

Früh morgens geht es Hettingen los in Richtung Rinschheim und Altheim, ehe auf dem geschichtsträchtigen Kudacher Hof die Frühstückspause eingelegt wird. Richtung Keltenschanze, vorbei an Aussiedlerhöfen auf Gerichtstetter Gemarkung, wird dann das eigentliche Ziel Schwarzenbrunn erreicht. Von dort geht es nach Erfeld und auf dem Weg Richtung Bretzingen. Vor dem Hardheimer Ortsteil wird nach Waldstetten abgebogen. Und von dort ist es nicht mehr weit bis nach Hettingen zurück. Was die wenigsten wissen: Es gibt einen direkten Verbindungsweg von Waldstetten nach Hettingen.

Vom Forsthaus geht es ins Gasthaus „Zur Wanderlust“, wo auf die Wanderer ihr verdientes Abendessen wartet. Es werden dann wieder fast 50 Kilometer gewandert, tolle Gespräche geführt und neue Freundschaften geschlossen, verspricht Gundolf Scheuermann. Viele auswärtige Hettinger würden eigens zur Zwölf-Stunden-Wanderung in die Heimat reisen.

Das mag auch daran liegen, dass die Gruppe vorzüglich umsorgt wird vom bewährten Logistikteam Marco Hartmann, Sabine Scheuermann und Harald Kreuter. „Ohne deren Hilfe könnte ich die Wanderung nicht anbieten“, weiß Scheuermann. Unterstützung erhält der Veranstalter in diesem Jahr von den Heimatvereinen Altheim und Gerichtstetten.

Zusätzlich zu dieser Wanderung hat es sich Initiator Scheuermann in den Kopf gesetzt, den fränkischen Jakobsweg ab Aschaffenburg in mehreren Etappen zu laufen. Ende Mai wird von Walldürn nach Heilbronn gepilgert, wieder unterstützt von Heiko Leitner. Zwei Übernachtungen sind vorgesehen. Im September steht zudem die Wildenburg-Wanderung an.