Buchen

In Buchen Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum feiert 30-jähriges Bestehen

Neuer Name zum Jubiläum

Archivartikel

Buchen.Das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit dem Förderschwerpunkt Sprache in Buchen feiert am Freitag, 17. Mai, sein 30-jähriges Bestehen und bekommt als Jubiläumsgeschenk einen neuen Namen: Benannt nach dem beliebten Kinderbuchautor wird die Schule in Zukunft „Otfried-Preußler-Schule Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum Förderschwerpunkt Sprache, Buchen“ heißen.

Gefeiert werden soll dies zunächst am Vormittag mit geladenen Gästen. Ab 12.30 Uhr veranstaltet die Schule dann einen „Tag der offenen Tür“. Dieser beginnt mit der Gelegenheit zum Mittagessen. Anschließend gibt die Schule in der Franz-Xaver-Schmerbeck-Straße 3 Einblicke in ihre Arbeit.

In allen Klassen wurde bereits im Vorfeld rund um Otfried Preußler und seine bekanntesten Kinderbücher intensiv gearbeitet. Entsprechend sind alle Räumlichkeiten ausgestattet. Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen.

Die besondere Bedeutung der Schule und das umfassende Angebot unterstreicht Schulleiterin Margrit Wilder im Vorfeld des Jubiläums: „Unsere Schule fördert Grundschulkinder mit Sprachproblemen aus dem gesamten Landkreis. Häufig kommen noch vielfache Defizite im Bereich der Motorik und der Wahrnehmung hinzu, so dass wir für jedes Kind einen umfassenden Förderplan erstellen.“ Mit dem Schulfest zeige die Schule, wie vielfältig dort gearbeitet wird: „Alle Klassen haben mit Feuereifer ganz verschiedene Angebote dafür vorbereitet. Vom Räubertanz über Zauberkunststücke bis hin zu mehreren Theatervorführungen ist alles dabei.“

Der künftige Namensgeber Otfried Preußler war nach dem Zweiten Weltkrieg Volksschullehrer und später Rektor in Stephanskirchen. Bekannt wurde er aber als Autor zahlreicher Kinder- und Jugendbücher. Mit den Geschichten um den „Räuber Hotzenplotz“ hat er sich sogar einen weit über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannten Namen gemacht. Bundesweit gibt es deshalb inzwischen mehrere Schulen, die seinen Namen tragen. Der Kreistag hatte die Namensänderung der Schule im Dezember beschlossen.