Buchen

Förderverein Kirchenmusik St. Oswald Mitgliederversammlung im Hotel „Prinz Carl“ / Projekte mit über 11 000 Euro unterstützt

Planungen für „The Wall“ laufen auf Hochtouren

Buchen.Der Förderverein Kirchenmusik St. Oswald unterstützte im vergangenen Jahr Projekte der Kirchenmusik in Buchen mit über 11 000 Euro. Dies bescheinigte der Rückblick in der Mitgliederversammlung im Hotel „Prinz Carl“. Der Förderverein freue sich, damit zur Kontinuität und Lebendigkeit der Kirchenmusik in Buchen einen wichtigen Beitrag leisten zu können.

Die Attraktivität von Kinder-, Jugend- und Kirchenchor werde nicht zuletzt getragen vom gut geschulten Chorklang und solider Chorstärke, von einer ansprechenden Mischung aus traditionellem, klassischem und modernem kirchlichen Liedgut und einem aufgeschlossenen und harmonischen Miteinander, so die Vorsitzende Felicitas Zemelka. Dazu steuere der Förderverein bei durch finanzielle Unterstützung von Stimmbildung und Gesangsunterricht, Workshops, kirchlichen und weltlichen Konzertprojekten sowie Chortreffen und Austausch in der Region und darüber hinaus.

So konnte im vergangenen Jahr durch einen Zuschuss dem Jugendchor die letzten Hürden zur Teilnahme am internationalen „Pueri-Cantores“-Treffen in Barcelona genommen werden. Die Rückmeldungen zeigten die Begeisterung der Jugendlichen über dieses unvergleichliche Erlebnis.

Workshop mit guter Resonanz

Auf sehr positive Resonanz traf der Spiritual- und Gospel-Workshop mit dem renommierten Sänger, Chordirigenten und Autor Matthias Becker im November. Über 120 Sängerinnen und Sänger aller Altersklassen, sowohl Chormitglieder als auch Interessierte, ließen sich am Samstag mitreißen und trugen am Sonntag im Gottesdienst die Gospels und Spirituals in neuen, frischen Arrangements vor. An Karfreitag und Ostersonntag gestaltete der Kirchenchor die Gottesdienste erneut mit diesen Gospels mit.

Das Vorsommerfest im Museumshof, das Förderverein Kirchenmusik gemeinsam mit der Stadtkapelle Buchen durchführt und einen festen Platz im kulturellen Veranstaltungsreigen der Stadt hat, erfreute sich auch im vergangenen Jahr vieler Gäste. Dem Förderverein war es dadurch möglich, weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Die Vorsitzende dankte Ruth Sommer und Klaus Roos für die routinierte und vorbildliche Organisation seitens des Fördervereins.

Im Advent bot der Förderverein mit dem Konzert „Wunderweiße Nächte“ mit Ann-Kathrin Schneider und „Klez-Amore“ aus Würzburg eine vorweihnachtlich besinnliche Auszeit bei Kaffee, Kuchen und Glühwein an. Die erfreuliche Besucherzahl und sehr positive Rückmeldungen motivieren den Verein, erneut ein Konzert in ähnlicher Form zu planen.

Der Ausblick der Vorsitzenden auf die nähere Zukunft hatte zwei große Ereignisse im Visier: die aktuelle Vorbereitung des Vorsommerfests und die derzeit auf Hochtouren laufenden Planungen für das Projekt „The Wall“. Am 2. November werden Jugend-, Kirchen- und Projektchor „The Wall“ von Pink Floyd mit Solisten und Band unter der Leitung von Horst Berger zur Aufführung bringen. Kooperationspartner ist das Erzbischöfliche Kinderheim Walldürn: Schülerinnen und Schüler erstellen unter der Anleitung von Ann Kathrin Beyersdorfer und Magnus Balles Bilder, Graphiken und Videoeinspielungen auf der Mauer für das Konzert.

Felicitas Zemelka dankte den Mitgliedern des Vorstands und allen Aktiven für die engagierte Zusammenarbeit.

Dem Vorstand des Kirchenchors, vertreten durch Ulrike Kleinert und Anette Früh, galt ihr Dank für das vertrauensvolle Miteinander.

Schriftführer Joachim Kleinert erinnerte in seinem Bericht an die Sitzungen, Entscheidungen und an die umfangreiche Hintergrundarbeit, die im Alltag des Fördervereins und zur Realisierung der genannten Projekte notwendig waren. Dazu zählen unter anderem das Thema Datenschutz, die Erstellung neuer Flyer und Beitrittserklärungen und die Betreuung der Website.

Kassenwartin Claudia Breitinger gab einen Überblick über die finanzielle Situation des Fördervereins, die weitere Fördermaßnahmen erlaubt. Sie schlüsselte die Fördermaßnahmen in Höhe von über 11 000 Euro auf und erläuterte die Quellen und Anstrengungen, die diese möglich machen. Kassenprüferin Traudel Stolz, die gemeinsam mit Birgit Kieser die Kasse prüfte, bescheinigte ihr eine tadellose Kassenführung.

Kirchenmusiker und Chorleiter Horst Berger dankte dem Förderverein für die vertrauensvolle Begleitung sowie finanzielle und tatkräftige Unterstützung seiner Arbeit und Projekte. Er warf Schlaglichter auf Highlights der Vergangenheit, insbesondere das „Pueri-Cantores“-Treffen in Barcelona und erläuterte den Stand der Planungen zum Projekt „The Wall“.

Felicitas Zemelka sprach dem Kirchenmusiker Horst Berger Dank für eine intensive und begeisternde Kinder- und Jugendarbeit aus. Wie erfolgreich diese sei, könne man insbesondere daran ermessen, dass im Konzert „The Wall“ ehemalige Sänger des Jugendchors als Solisten auftreten werden und mittlerweile eine Reihe dieser „Ehemaligen“ dauerhaft den Kirchenchor mit ihren hervorragenden Stimmen unterstützen und bei Gottesdiensten Soloparts übernehmen.