Buchen

Frauengemeinschaft Entsorgungszentrum besucht

„Restmüllarme Abfallwirtschaft“ im Blick

Archivartikel

Hettigenbeuern/Buchen.Im Rahmen einer Standortbesichtigung des Zentrums für Entsorgung und Umwelttechnologie Sansenhecken (Z.E.U.S.) in Buchen informierte sich die kfd Hettigenbeuern über das neue Abfallsystem Restmüllarme Abfallwirtschaft.

Die Besucher wurden vom Leiter Unternehmenskommunikation der Kreislaufwirtschaft Neckar-Odenwald AöR (KWiN), Martin Hahn, im gemeinsamen Verwaltungsgebäude der KWiN und der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises mbH (AWN) begrüßt und mit einem umfassenden und informativen Power Point-Vortrag über die verschiedenen Betätigungsfelder von KWiN und AWN informiert.

Im Anschluss konnte anhand der im Foyer aufgestellten neuen Abfallgefäße des Systems „Restmüllarme Abfallwirtschaft“ ganz anschaulich erläutert und diskutiert werden, wie die im Haushalt anfallenden Abfälle und Wertstoffe zukünftig getrennt werden sollen. Zahlreiche Fragen zu Tonnenanzahl und -größe, zur Nutzung von Störstoffsäcken oder -tonne oder zum Umgang mit Bioabfällen im Sommer konnten dabei beantwortet werden. Anhand konkreter Fallkonstellationen wurde lebhaft diskutiert, wobei das neue Trennsystem allgemein als leicht zu verstehen eingeschätzt wurde.

Danach konnten die verschiedenen Entsorgungseinrichtungen des Z.E.U.S. bei einer Standort-Rundfahrt besichtigt werden. Martin Hahn und Monika Kohler, Mitarbeiterin der AWN, gaben interessante und umfangreiche Informationen zum Wertstoffhof und zur Deponie Sansenhecken, auf der sowohl ganz neu erschlossene Abschnitte als auch bereits rekultivierte, mit Bäumen bepflanzte verfüllte Bereiche zu sehen waren. Weitere Stationen waren das Biomasseheizkraftwerk Odenwald, in dem Altholz thermisch verwertet und daraus Strom erzeugt wird, und die Pyreg-Anlage, in der hochwertiger Pflanzenkohle produziert wird.

Als letzte Station stand der Energiegarten im Fokus, der als Kooperationsprojekt zusammen mit dem Landesschulzentrum für Umwelterziehung realisiert wurde. Auf einem Lehrpfad werden hier verschiedene Energieträgerpflanzen vorgestellt und vielfältige Informationen zu erneuerbaren Energien und Naturschutzaspekten geboten.