Buchen

Agrarzentrum in Buchen Standort wurde von den Landwirten gut angenommen / Mitte Juli 2017 offiziell eröffnet / Rückbaupflicht für alte Silos in der Eisenbahnstraße

Sämtliche Erwartungen wurden erfüllt

Archivartikel

Zufriedenstellend fällt das Fazit des geschäftsführenden Vorsitzenden Uwe Schöttle der BAG-Franken über das Buchener Agrarzentrum aus, welches vor fast einem Jahr eröffnet wurde.

Buchen. „Der Standort wurde sehr gut angenommen“, berichtet Schöttle über die Silos. Seit fast einem Jahr läuft das Agrarzentrum an der L 582 in Richtung Eberstadt offiziell, im Sommer 2017 wurden dort insgesamt 10 500 Tonnen Getreide, Raps und Mais angeliefert. „Die Landwirte sind sehr zufrieden mit dem Standort“, so Schöttle. Es wurde sogar so viel angeliefert, dass die Firma auf die alten Silos in der Eisenbahnstraße in Buchen zurückgreifen musste. „So viel hatten wir nicht erwartet“, meint der geschäftsführende Vorsitzende.

Auslaufende Nutzungsverträge

Was mit den alten Getreidespeichern passiert, ist auch schon sicher: Die BAG Franken hat sich zu einem Rückbau verpflichtet, sobald die neue Anlage Richtung Eberstadt in Betrieb ist und die Nutzungsverträge unter anderem mit der Telekom, die die Silos für ihre Antennen nutzen, ausgelaufen sind. Dies teilte die Stadt Buchen auf eine FN-Anfrage mit.

Für 7,5 Millionen Euro wurde im September 2016 mit dem Bau des Agrarzentrums begonnen. Die 15 Silos, die direkt unterhalb der B 27 stehen und in denen unter anderem auch Brotweizen, Ölraps, Hafer und Winterbraugerste gelagert werden, bieten Platz für fast 12 000 Tonnen Getreide. Die Landwirte können ihre Ladung nach einer Qualitätsmessung in eine der beiden Annahmestellen auf ein großes Gitter schütten. Über ein Förderband gelingt das Getreide nach einer Reinigung in die großen Silos. Mittlerweile gibt es am Standort auch ein Sicherheitslager mit Pflanzenschutzmitteln und eine weitere Annahmestelle. „Die Landwirte freuen sich über die schnelle Abwicklung“, so Schöttle.