Buchen

Bezirksmuseum Besonderes Bild ist im Sprachraum des Trunzerhauses zu bestaunen

Schöne Erinnerung an „s’Nunnerl“

Archivartikel

Buchen.Vor beinahe 100 Jahren, am 17., 18. und 20. Januar 1920, führten fünf Buchener Frauen und zehn Aktive des Männergesangvereins „Liederkranz“ im Steinernen Bau „s’Nunnerl“ von Karl Morré auf.

Eine mehr als beachtliche Leistung der Mitwirkenden unter ihrem Dirigenten und Regisseur Karl Tschamber, denn jede Aufführung des „Volksstück mit Gesang in fünf Aufzügen“ dauerte damals drei Stunden. Vor der Kulisse des Stückes „von Buchener Künstlern gemalt“ hat Karl Weiß eine Szenenbild arrangiert, das in einer Familie mit den Namen der Darsteller erhalten geblieben ist. Ein weiterer Abzug, zu dem es aber bisher keine weiteren Informationen gab, befindet sich im „Bildarchiv Karl Weiß“ des Bezirksmuseums und wurde 1979 von G. Prof. Helmut Brosch in dem kleinen Bildband „Buchen in alten Ansichten veröffentlicht. Das Stück selbst war im Laufe der Jahre in Vergessenheit geraten. Inzwischen liegt ein Textbuch des Stückes im Bezirksmuseum vor. Das ermöglichte es, die perfekte und detailreiche Inszenierung der Fotografie zu entschlüsseln.

Am Sonntag, 29. Juli, um 15 Uhr wird im Rahmen der Öffnungszeit des Bezirksmuseums das Bild im Sprachraum des Trunzerhauses gezeigt und die Aufnahme von Karl Weiß anhand des Stückes und der Zeitungsausschnitte aus dem Archiv des MGV ausführlich beschrieben.