Buchen

Neues Baugebiet in Buchen Bebauungsplan „Xa – Marienhöhe“ einstimmig auf den Weg gebracht / Ab frühestens 2020 könnten Flächen zur Verfügung gestellt werden

Schon jetzt gibt es 70 Interessenten

Archivartikel

Die Aufstellung eines Bebauungsplanes „Xa – Marienhöhe“ ist beschlossene Sache. Am Montag sprach sich das Gremium einstimmig dafür aus.

Buchen. „Bereits 70 Interessenten haben sich für dieses Baugebiet gemeldet“, so Bürgermeister Roland Burger am Montagabend bei der Gemeinderatssitzung im Bürgersaal des Alten Rathauses. Es ging um die Aufstellung des Bebaungsplanes „Xa – Marienhöhe“, der der Gemeinderat geschlossen zustimmte. Einigkeit herrschte auch bei der Vergabe der Planungsleistungen. Das Gremium beauftragte das Ingenieur-Büro IFK Mosbach mit der Erstellung des Bebauungsplanes sowie das Ingenieur-Büro für Umweltplanung von Diplom-Ingenieur Walter Simon aus Mosbach mit der Erstellung der dazu notwendigen umweltschutzrechtlichen Unterlagen.

Nachfrage ist groß

Laut Stadtverwaltung werde derzeit mehr als deutlich, dass die Nachfrage nach Bauplätzen insbesondere im Bereich der Kernstadt Buchen sowie den Stadtteilen Hainstadt und Hettingen mit insgesamt rund 13 500 Einwohnern nur durch ein aktives Bauflächenmanagement in Form von Neuausweisungen zusätzlicher Bauflächen befriedigt werden könne. Deshalb habe man sich auch mit dem Bereich „Marienhöhe“ in der Kernstadt auseinandergesetzt und der Gemeinderat der Stadt Buchen habe mit mehreren positiven Entscheidungen zum Erwerb einzelner Grundstücksflächen einen Grundstein für diese zukünftige bauliche Entwicklung im dortigen Bereich gelegt. Rund 22 Hektar befinden sich bereits im Besitz der Stadt.

Dieses Gebiet ist im aktuellen Flächennutzungsplan der Stadt Buchen in einem Umfang von rund 30 Hektar als potenzielle Wohnbaufläche ausgewiesen. Vor dem Hintergrund dieses flächenmäßigen Umfangs wurde das Ingenieur-Büro IFK Mosbach mit der Erstellung einer städtebaulichen Gesamtkonzeption beauftragt, die in der Sitzung vorgestellt wurde. Das Naturschutzgebiet „Amorbacher Hohl“ wird respektiert – das Baugebiet hält dazu laut Verwaltung ausreichend Abstand. An die Kernstadt angebunden ist das Gebiet über die Dekan-Blatz-Straße.

In Stufen

Der Bebauungsplan „Xa – Marienhöhe“ soll in Stufen erfolgen. Zunächst soll mit einem Teilbereich von etwa 17 Hektar Fläche begonnen werden, die sich im Besitz der Stadt befinden. Neben klassischen Einfamilienhäusern, sollen auch einige mehrgeschossige Bauten entstehen. „Mit etwas Glück können wir dort ab 2020 Bauflächen zur Verfügung stellen“, so Bürgermeister Roland Burger.