Buchen

Grundschule Hainstadt Förderverein spendet mit Unterstützung der Stadtwerke Buchen einen Wasserspender / Richtiges Trinkverhalten ist wichtig

Schüler erhalten kostenlos frisches Wasser

Archivartikel

Hainstadt.„Wasser marsch!“ heißt es ab sofort an der Grundschule in Hainstadt: Schüler und Lehrer gleichermaßen können ab sofort auf den neuen und vielseitigen Wasserspender zurückgreifen. Gemeinsam mit den Stadtwerken Buchen realisierte die Schulleitung diesen neuen Service, der gleichzeitig auch Vorbildcharakter haben soll. Übergeben wurde der Wasserspender im Beisein des technischen Geschäftsführers Andreas Stein von den Buchener Stadtwerken sowie der Vorsitzenden des Fördervereins der Grundschule Tanja Heilig und der Elternbeiratsvorsitzenden Dorothea Rathmann. An den Kosten für die Aufstellung beteiligten sich die Stadtwerke Buchen mit 1000 Euro, der Restbetrag von über 1000 Euro wurde vom Förderverein übernommen.

„Für Wohlbefinden, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit ist es sehr wichtig, täglich ausreichend Wasser zu trinken“, erklärte Andreas Stein bei der Einweihung des Spenders. „Dies ist mit einer der Beweggründe gewesen, hier einen Wasserspender zu sponsern. Darüber hinaus ist Wasser aus dem Hahn grundsätzlich wesentlich günstiger als aus der Flasche“, so Andreas Stein weiter. Qualitätseinbußen müsse auch niemand befürchten, wie er betonte: „Das Leitungswasser hat überall in Deutschland Trinkwasserqualität. Und das hiesige Hahnenwasser stammt direkt aus dem Bodensee und ist von besonders guter Qualität.“ Das Tafelwassersystem sei direkt an das Buchener Wassernetz angeschlossen und gewährleiste eine hygienisch einwandfreie Wasserqualität. Denn „Leitungswasser“ habe einen entscheidenden Vorteil: Es sei das am besten kontrollierte Lebensmittel mit sehr strengen Grenzwerten für kritische Stoffe, wie Blei, Nitrit und Nitrat. Die deutsche Trinkwasserverordnung gehöre zu den strengsten Lebensmittelverordnungen und habe weltweit Vorbildfunktion. Ebenso der Wasserspender selbst, er erfülle die höchsten hygienischen Kriterien: Mit UV-Licht zum Beispiel werden doch eventuell auftretende Keime direkt an der Ausgabe des Wassers abgetötet.

Darüber hinaus sei auch der Lerneffekt nicht zu unterschätzen den ein Wasserspender vermittele. Denn sauberes Trinkwasser sei für viele Millionen Menschen in der Welt immer noch unerreichbarer Luxus. Für uns sei Wasser eine Selbstverständlichkeit – jederzeit und unbegrenzt verfügbar, dazu noch in Trinkwasserqualität. Im Süden hätten die Menschen da einen ganz anderen Blickwinkel. Deshalb sei es wichtig zu vermitteln, dass Wasser ein elementarer Teil des Lebens sei, mit dem sorgsam umgegangen werden müsse.

Auch Grundschulleiterin Miriam Englert-Hanak hob die Vorteile des neuen Wasserspenders hervor: „Wenn viele Schüler den Spender nutzen, dann vermeiden wir auch Müll in Form von Plastikflaschen. Das müssen wir uns alle bewusst machen. Ich sehe hier also sowohl einen ökologischen wie pädagogischen Aspekt.“ Und auch die Vielseitigkeit der Anlage überzeugte die Schüler bereits: Neben stillem gekühltem und ungekühltem Wasser gibt es auch kohlensäurehaltiges Wasser. Kein Wunder, dass die neue Anlage sich schon jetzt großer Beliebtheit erfreut.