Buchen

Heimat- und Verkehrsverein Hettigenbeuern Arbeitseinsätze, Aktionen und Vorträge / Gedenkstätte „Gelübdeprozession“ wird am 3. Juni eingeweiht

Seit 15 Jahren dem Bewahren der Heimat verpflichtet

Hettigenbeuern.„Wer sich nach Heimat sehnt, ist nicht von gestern. Unsere Vereine erfüllen in diesem Zusammenhang wichtige Funktionen, sie bieten Oasen der Vertrautheit, Geborgenheit und des Zusammenhalts – somit stellen sie ein Stück Heimat dar“, stellte Vorsitzender Manfred Lauer bei der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereines im „Engel“ fest. Im Mittelpunkt der Versammlung stand zunächst der Rückblick auf die Aktivitäten im Vereinsjahr 2017. Besonders begrüßte Lauer den Ortsvorsteher Günther Müller sowie die Vereinsvertreter.

Der Vorsitzende beleuchte zu Beginn seines Tätigkeitsberichtes den Begriff Heimat und erklärte, dass es erstmals in Deutschland einen Heimatminister gebe. Gerade im Zeitalter der Globalisierung sehnten sich viele Menschen nach Orientierung und Stabilität, so Lauer.

Heimat sei ein zeitloses Phänomenen. Der Heimatverein fühle sich seit nunmehr 15 Jahren der Bewahrung und Pflege dieser Anker verpflichtet, mit unveränderter Besetzung im engeren Vorstand, hob er hervor. Zum Auftrag des Vereins gehöre es, dass die Heimat- und Ortsgeschichte und die Besonderheiten der Naturlandschaft nicht vergessen werden. Im Jahr 2017 sei es gut gelungen, diese Verknüpfung von Geschichte, Gegenwart und Zukunft im Jahresprogramm umzusetzen. Lauer erinnerte an den beeindruckenden Vortrag von Kreisjägermeister Dr. Heinrich Heitmann zur Geschichte des Jagdwesens bei der Generalversammlung im Januar 2017. Im März gastierte der „Wilde Paul“ im Morretal. Bei Arbeitseinsätzen wurde eine neue Sitzbank an der alten Eiche Richtung Hornbach aufgestellt und gemeinsam mit dem Heimatverein Hainstadt ein Holzkreuz aus Eichenbalken für die künftige Gedenkstätte „400 Jahre Bittprozession Hainstadt-Hettigenbeuern“ hergestellt und aufgestellt. Der Vorsitzende dankte an dieser Stelle allen Unterstützern, der Firma Fitterling, dem städtischen Bauhof und der Zentralgewerbeschule Buchen.

Ein Dankeschön galt auch Stefan Banschbach für die fachmännische Hilfe beim Zimmern des Holzkreuzes. Ein Höhepunkt war der Besuch des Schlosses Bödigheim im September. In einem kurzen Ausblick wies der Vorsitzende auf die geplante Einweihung der Gedenkstätte „Gelübdeprozession“ am Sonntag, 3. Juni hin. Die nächste Most- und Vesperwandertag findet am 3. Oktober 2019 statt. Abschließend dankte der Vorsitzende dem Vorstand für die harmonische Zusammenarbeit. Sein Dank galt vorab auch Referent Jochen Babist vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, der im Anschluss an die Jahreshauptversammlung mit seinem Vortrag das Jahresprogramm einläutete.

Schriftführerin Helga Schwab-Dörzenbach erinnerte in ihrem Tätigkeitsbericht ebenfalls an die Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr. Kassier Klaus Drews erstattete den Kassenbericht. Die beiden Kassenprüfer Thomas Eck und Michael Stumpf bestätigten eine einwandfreie Kassenführung.

Ortsvorsteher Günther Müller übermittelte die Grüße der Ortschaftsverwaltung und namens aller örtlichen Vereine. Er hob insbesondere das vorbildliche Engagement des Vorsitzendem Manfred Lauer hervor. Ihm dankte er namens aller Mitglieder für seinen großen Einsatz.

Auf Antrag von Norbert Meixner, der Anerkennung für die Arbeit des Heimatvereins zollte, erfolgte die Entlastung des Vorstands. hes