Buchen

Soziale Betreuung auf der Palliativstation Neckar-Odenwald-Kliniken kooperieren mit der Ökumenischen Hospizgruppe Adelsheim-Osterburken-Seckach

Soziale Betreuung wurde noch einmal verbessert

Buchen.Seit Anfang des Jahres besteht am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken eine palliativmedizinische Station für Patienten, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht. Nun konnte durch eine mit der Ökumenischen Hospizgruppe Adelsheim-Osterburken-Seckach geschlossene Kooperation auch die soziale Betreuung dort noch einmal verbessert werden.

"Mehr noch als in anderen Abteilungen ist die soziale Betreuung in unserer Palliativstation für Patienten wie Angehörige enorm wichtig. Deshalb sind wir froh, dass in Zukunft die Mitarbeiter der Hospizgruppe regelmäßig und abgestimmt auf die ärztliche und pflegerische Betreuung da sein werden", sagte Chefarzt Dr. Rüdiger Mahler, der die Station aufgebaut hat, bei der Vertragsunterzeichnung in Mosbach. Auch Klinikchef Norbert Mischer betonte: "Die Arbeit der Hospizgruppe ist ein Gewinn für unsere Patienten. Wichtig war uns aber auch, dass wir im Zuge der angestrebten Kooperation einen offenen Dialog mit allen segensreichen Einrichtungen der Palliativbetreuung im Kreis geführt haben. Die Palliativbetreuung ist so insgesamt auf einem sehr guten Weg."

Sehr zufrieden mit der getroffenen Vereinbarung zeigten sich der Vorsitzende des Vereins, Bernhard Wörner, mit der Koordinatorin Beate Steinbrenner: "Seit über zehn Jahren sind wir für Patienten zu Hause, aber auch in Pflegeheimen da und gehen mit ihnen, unter Beachtung der individuellen Bedürfnisse, den letzten Weg. Dass wir nun auch an den Klinken unsere Erfahrung einbringen können, ist ein schönes Gefühl. Wir danken der Klinikleitung für die vertrauensvollen Gespräche, die zu der Kooperation geführt haben." Die besonders geschulten Mitarbeiter der Gruppe hätten Zeit zum Dasein und das werde auch die wesentliche Aufgabe an den Kliniken sein, erklärten Wörner und Steinbrenner ihre Arbeit. Dabei erfolge die Tätigkeit auf rein ehrenamtlicher Basis.

"Sie werden erwartet", betonte Dr. Mahler abschließend und erläutere auch noch einmal, dass die Palliativstation dazu diene, den Menschen den Abschied nach dem Aufenthalt im privaten Umfeld zu ermöglichen. Die Aufnahme in die Palliativstation sei oft ein wichtiger Schritt hin zu einem möglichst schmerzfreien letzten Lebensabschnitt.

Mit Einführung der Palliativstation Anfang 2017 wurde die stationäre medizinische Betreuung und Pflege von schwerstkranken Patienten im Neckar-Odenwald-Kreis weiter verbessert. Die Station ist für die umfassende Betreuung von sechs Patienten ausgelegt und seitdem nahezu komplett ausgelastet.

Für ihre Arbeit sucht die Hospizgruppe noch ehrenamtliche Mitarbeiter, unterstützende Mitglieder und Spender. Die Verantwortlichen stehen für Fragen unter Telefon 0151/19481526 zur Verfügung.