Buchen

Helene-Weber-Schule in Buchen Abschlussklassen wurden in der Stadthalle verabschiedet

Sozialpreis ging an Ilka Schäfer

Archivartikel

Buchen.Abschlussfeiern sind Feiertage. Und weil Feiertage auch festliche Tage sein sollten lud die Helene-Weber-Schule (HWS) ihre Absolventen der Schularten Berufsfachschule, Berufsfachschule Pädagogische Erprobung, Berufsfachschule für Kinderpflege und das Berufskolleg zum gemeinsamen Feiern und zur Zeugnisübergabe in die Stadthalle Buchen ein.

Schulleiter Christof Kieser begrüßte die erfolgreichen Schüler samt deren Freunden und Verwandten. Er wünschte den Abgängern innere Zufriedenheit bei all ihren folgenden Tätigkeiten. „Nur wer zufrieden ist, der ist auch tolerant – und dies hat unsere Gesellschaft nötiger denn je“, erklärte er.

Dr. Björn-Christian Kleih, Erster Landesbeamter des Neckar-Odenwald-Kreises, fragte in seinem Grußwort, warum Menschen auf Berge steigen würden. Die Antwort: Der 360-Grad Blick und das Wissen, die Natur bezwungen zu haben, sei der Grund. Und mit Natur bezwingen meinte er in diesem Fall sich aufzuraffen und nicht bequem zu werden, um den Abschluss zu schaffen. Dabei würden auch die guten Seilschaften aus Mitschülern, Lehrern und Eltern beitragen. Jetzt, auf dem Gipfel, welche die Schulartenabschlüsse darstellen, könne man in der Ferne bereits den nächsten Berg, die nächste Herausforderung sehen. Der nächste Anstieg läge also bereits vor den Absolventen, doch auch dieser würde bezwungen werden. Auch die Bürgermeister-Stellvertreterin Ruth Weniger und MdB Alois Gerig gratulierten den Schülern zu ihrem Erfolg.

Blick auf die Schulzeit

Zu einer gelungenen Verabschiedung gehören natürlich auch Beiträge der Abschlussklassen. Wie immer wurde es hier emotional, als die Schüler in Diashows die vergangenen Jahre Revue passieren ließen oder auch einen typischen Schultag skizzierten. Auch Liedbeiträge mit Feuerwerk gehörten dazu. Ansonsten begleiteten Dominika Michalski, Frederike Kieser und Maren Greß mit Musiklehrer Magnus Balles musikalisch durch den Abend.

Mit Spannung wurde die Verleihung des Sozialpreises der Johannes-Diakonie in Mosbach erwartet. Dank ihres vielfältigen sozialen Engagements als Ministrantin, Kampfrichterin, Turntrainerin und Sängerin in der Gemeinde Limbach-Laudenberg überzeugte Ilka Schäfer aus der Klasse 2BFS 2/2 die Jury und nahm den mit 100 Euro und einem Buchgeschenk ausgelobten Preis freudenstrahlend von Vorstandsmitglied Jörg Huber entgegen.

Preis und Lob

Wie immer galt es auch, die besonderen Leistungen einzelner Schüler zu würdigen. Insgesamt neun Absolventen konnten sich über einen Preis oder ein Lob freuen. Im 1BK2P1 erhielt Marlon Senghas einen Preis (Durchschnitt 1,9). In der Klasse 2BK2P2 erhielten Sarah Knapp (1,9) und Jelena Kovac (1,8) einen Preis. Janine Hetzler und Alisa Spänig erhielten mit einem Durchschnitt von 2,0 ein Lob. In der 2BF2/2 erhielt Ilka Schäfer (2,0) ein Lob und Antonia Eckert (1,7) einen Preis. Bei den Kinderpflegerinnen in der 2BFHK2 erhielten Clarissa Bujor und Manuela Reimold (beide 2,0) ein Lob.