Buchen

Sparkasse Neckartal-Odenwald Informationsabend für Häuslebauer und Eigentümer von Bestandsimmobilien

Tipps zur Finanzierung und zu Fördermöglichkeiten

Archivartikel

Buchen.„Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik wird das Geld nach wie vor verstärkt in Immobilien sowie deren Sanierung beziehungsweise Modernisierung investiert,“ betonte Sparkassendirektor Martin Graser vor zahlreichen Zuhörern beim Informationsabend in der Sparkassenhauptstelle Buchen. Dies betreffe den Neubau genauso wie den Kauf von Bestandsimmobilien mit dem Ergebnis, dass die Preise weiter steigen.

„Ich bin überzeugt, dass es nicht mehr billiger wird, als es heute ist“, meinte Graser. Andererseits sei das Zinsniveau nach wie vor historisch niedrig und ermögliche eine effiziente Finanzierung unter Einbeziehung der aktuell angebotenen Fördermittel.

Der Fachbereichsleiter Kultur und Stadtentwicklung, Günter Müller, gab einen Überblick über die vorhandenen Bauflächen und berichtete über die aktuelle Entwicklung beziehungsweise Lage von Baugebieten in Buchen und in den Stadtteilen Bödigheim, Götzingen, Hainstadt und Rinschheim.

In diesem Zusammenhang erwähnte Müller, dass es eine „Bauplatzbörse“ für verkaufsbereite Grundstückseigentümer und Bauwillige gibt, die im Rathaus einsehbar und zu erhalten ist. „Bei konkretem Interesse stellt die Stadt Buchen gerne eine Verbindung zwischen Verkäufern und Bauwilligen her,“ betonte Müller. Um sich jedoch einen Überblick des gesamten städtischen Immobilienangebotes zu verschaffen, lud Günter Müller die anwesenden Interessenten zu einem persönlichen Gespräch ins Rathaus ein.

Tipps zum sinnvollen Energiesparen auf der Grundlage gesetzlicher Pflichten gab es vom Bezirksschornsteinfegermeister und Gebäude-Energieberater (HWK) Georg Müller. Er erklärte anschaulich, welche Energieeinsparungen bei Neubauten und der Sanierung von Bestandsimmobilien gemäß den zahlreichen Vorschriften des Erneuerbaren-Wärmegesetzes Baden-Württemberg, der aktuellen Energie-Einspar-Verordnung und des Erneuerbaren-Energie-Wärmegesetzes des Bundes erreicht werden müssen, um eine zinsgünstige Förderung bei der KfW-Bank zu bekommen.

Wichtig sei bei geplanten Energieeinsparungsmaßnahmen durch Dämmungen vom Keller über die Fassade und Fenstern bis hin zum Dach die Hinzuziehung von Fachleuten und -betrieben bei der baulichen Umsetzung, um lukrative Fördermittel erhalten zu können.

Wie Bau- und Sanierungswillige Fördergelder und Kredite bekommen, erläuterten abschließend der Abteilungsleiter Baufinanzierung Andreas Schulze und die Baufinanzierungsberater Ines Wendt und Peter Bleifuß von der Sparkasse.

Dabei gelte das sogenannte Hausbank-Prinzip: „Die KfW stellt die genehmigten Darlehen nicht unmittelbar und direkt dem eigentlichen Darlehensnehmer, sondern im Wege der Refinanzierung zunächst der Hausbank zur Verfügung“.