Buchen

Zentralgewerbeschule Buchen Der 14. Abiturjahrgang des Technischen Gymnasiums wurde in der Stadthalle verabschiedet

Türöffner für die gewünschte Zukunft

Archivartikel

Der 14. Abiturjahrgang des Technischen Gymnasiums der Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB) umfasste 39 Abiturienten, die am Donnerstag in der Stadthalle verabschiedet wurden.

Buchen. Musikalisch umrahmt wurde die Verabschiedungsfeier des Technischen Gymnasiums auf fulminante Weise von der „zgb-music“ unter Leitung von Magnus Balles und den Solisten Leonie Enders, Frederike Kieser, Noah Löffler und Sascha Rickert. In seiner Begrüßung dankte Oberstudiendirektor Konrad Trabold den Abiturienten und ihren Eltern, die an vorderster Front der pädagogischen Arbeit mitmischen. „Das Abitur ist ein starker Einschnitt auch oder gerade für das Familienleben“, hielt er fest und erklärte, dass man dem Verlangen der Jugend „selbst zu leben und zu erproben“ entgegen kommen solle.

Erster Landesbeamter Dr. Björn-Christian Kleih gratulierte zum durch großen persönlichen Einsatz erreichten Reifezeugnis, das von Bürgermeister Roland Burger als „Türöffner für die Zukunft, die man sich wünscht“ und „Zeichen von Talent, Fleiß und Unterstützung durch Lehrer und Eltern“ bezeichnet wurde. Elternvertreter Harald Löffler hielt die Abiturienten dazu an, konsequent ihre Ziele zu verfolgen und sich nicht permanent mit anderen zu vergleichen: „Jeder ist gut, wie er ist“, betonte er.

Zur Festrede war mit Diplom-Informatiker Dominik Dörr ein Absolvent des ersten TG-Abiturjahrgangs 2005 zurück nach Buchen gekehrt. Gekonnt verband er eigene Erinnerungen mit scharfsinnigen Beobachtungen: „Nur wer etwas mit Freude tut, arbeitet produktiv“, merkte Dörr an und erörterte den hohen Wert sozialer Kompetenzen im Hinblick auf das Berufs- und Privatleben.

Leistung gewürdigt

Studiendirektorin Renate Juschkat und Oberstudienrätin Dorothee Rittmann-Minninger nahmen die Zeugnisausgabe vor, ehe besonders befähigte Schüler von Studiendirektor Alfons Pföhler als Abteilungsleiter und „Vater“ des Technischen Gymnasiums ausgezeichnet wurden. Der Technikpreis des Unternehmerkreises Buchen ging an Kilian Leutner (Scheringen), während Nico Wursthorn (Heidersbach) den Technikpreis der Firma OKW erhielt und sich David Roos (Limbach) über den Technikpreis der Firma Henk-Sanitärtechnik freute. Den vom Unternehmen Wolfdieter Hieke gestellten Technikpreis nahm Leon Tschollar (Walldürn) entgegen; den Technikpreis der Firma Hoffmann und Krippner bekamen Marius Schäfer (Einbach) und Tobias Herkert (Kleinheubach).

Für erstklassige Leistungen in Physik erhielt Kilian Leutner den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft; mit der einjährigen Mitgliedschaft wurden Nico Wursthorn, Lena Ihrig (Dallau), Dominic Zahn (Großheubach) sowie Marius Schäfer überrascht. Der Mathematikpreis ging an Dominic Zahn. Für herausragende Leistungen im Fach katholische Religion wurden David Roos und Dominik Imhof (Walldürn) gewürdigt; die Fremdsprachen-Preise gingen an Daniel Belenkov (Spanisch; Weilbach) und Leon Tschollar (Englisch).

Für beste Leistungen im Fach Geschichte wurden Kilian Leutner sowie Jonas Gedemer (Schefflenz) ausgezeichnet; die Alfred-Maul-Medaille für sportliche Bestleistungen ging an Marvin Klier (Walldürn). Die von Kilian Leutner erzielten sehr guten Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern wurden mit dem Ferry-Porsche-Preise honoriert.

Schulinterne Preise

Schließlich überreichte Inge Hornbach als Geschäftsführerin des Fördervereins die schulinternen Preise. Die SMV-Preise gingen an Schülersprecherin Lena Ihrig und Stellvertreter Dominik Imhof sowie SMV-Mitglied Lukas Eckert; für sehr gute Notenschnitte erhielten Lena Ihrig, Dominic Zahn (beide 1,2), Kilian Leutner, David Roos, Nico Wursthorn (alle 1,3), Leon Tschollar (1,4), Sebastian Weber, Simon Schmidt, Dominik Imhof und Marius Schäfer (alle 1,7), Noah Löffler (1,9) sowie Tobias Herkert (2,0) entsprechende Belobigungen.

Den Scheffelpreis für herausragende Leistungen im Fach Deutsch bekam mit Lena Ihrig (Dallau) das einzige Mädchen des Jahrgangs. Sie setzte sich in ihrer Rede mit dem Beschreiten eigener Wege auseinander und nahm Bezug auf den Schulabschluss als „letzten Schritt zum Erwachsenwerden“. Vor dem Abendessen nutzten Studiendirektor Alfons Pföhler und die Abiturienten die Gelegenheit zum Dank an Schulfamilie und Eltern. ad