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„Help! Sommermärchen-Team“ Von Organisatoren des „Hettemer Jugend-Fußballcamps“ gab es eine 500-Euro-Spende

Unterstützung für Bukuumi-Fußballcamp

Archivartikel

Über eine willkommene und sehr hilfreiche Spende darf sich das „Help! Sommermärchen-Team“ freuen.

Götzingen/Hettingen. Vom durch die Familie Georg Müller initiierten und organisierten und bereits zum fünften Male ausgetragenen „Hettemer Jugend-Fußballcamp“ gab es eine 500-Euro-Spende zur Unterstützung des durch den Verein in Angriff genommenen dritten Jugend-Fußballcamps „You’ll never walk alone“ in Bukuumi/Uganda.

„Diese Spende erleichtert uns die bereits angelaufene Logistik für das Anfang Januar 2019 projektierte Fußball-Entwicklungsprojekt spürbar“, betonte Vorsitzender Thilo Jaufmann bei der Übergabe der Spende, für die er sich bedankte. Er nutzte die Gelegenheit, den Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern und dem Betreuungsstab das Projekt in Afrika etwas zu erläutern.

Völlig unvorstellbar

Was für die Kinder hier bei uns eine Selbstverständlichkeit sei, alle Voraussetzungen zu haben, um jederzeit organisiert Fußball spielen zu können, sei für die Kinder in Uganda völlig unvorstellbar, ein unerfüllbarer Wunschtraum. Man könne sich in Deutschland absolut nicht vorstellen, was dieses Fußballcamp für die Kinder dort bedeute, nämlich ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis. Sie kennen praktisch keine ordentlich angelegten und gepflegten Fußballplätze, kommen aus weiter Umgebung größtenteils zu Fuß, um am Camp teilnehmen zu können. Ihre Freude darüber und ihre Dankbarkeit sei unermesslich. Jedoch sei die Organisation des Events von hier aus eine gewaltige Herausforderung. Es gebe dort keinerlei Unterstützung durch Vereine oder Kommune, durch Verband oder Presse. Zum Glück konnte man einen lokalen Rundfunksender für die Information und Ankündigung gewinnen. Und jetzt beim dritten Anlauf plant das im Januar nach Uganda reisende Team zusätzlich noch erstmals auch ein Fußball-Turnier um den „Jinja-Cup“, an dem sich sechs Vereine aus dem Großraum der Distrikts-Hauptstadt Hoima beteiligen werden. Auch das ist eine Premiere, die beiderseits mit großer Spannung erwartet wird. Natürlich muss für beide Veranstaltungen Equipment wie Trikots, Fußbälle, Tornetze und anderes in beachtlichem Umfang nach Uganda gelangen. jm