Buchen

Kunst kennt keine Grenzen „(K)ein Alltägliches Theater“ spielt am 16. Februar in Buchen „Das kalte Herz“

„Vielfalt ist eine Bereicherung“

Buchen.Nach dem großen Erfolg der Aufführungen im Mai und Oktober setzt das Projektensemble „(K)ein Alltägliches Theater“ am Samstag, 16. Februar, in Buchen mit der Theateraufführung „Das kalte Herz“ erneut ein Zeichen für Miteinander und Teilhabe. Gespielt wird das Märchen von 20 Laiendarstellern mit und ohne Behinderung. Für die Inszenierung ist Theaterpädagoge Alexander Kaffenberger zuständig, geleitet wird das Projekt von Jutta Schüle, der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung im Neckar-Odenwald-Kreis.

Im Mittelpunkt der frei nach Wilhelm Hauff erzählten Geschichte steht der Köhlerjunge Peter Munk, der sozial aufsteigen, angesehen und geachtet werden möchte. Munk möchte die Taschen voller Geld haben und der flotteste Tänzer weit und breit sein. Zwei Waldgeister stehen bereit, ihm dazu zu verhelfen.

Die Idee zu dem inklusiven Theaterprojekt entstand im Frühjahr 2017. Kulturelle Barrierefreiheit als Beitrag zur Inklusion, so der Plan der Behindertenbeauftragten Schüle. Unterstützt und begleitet wird sie unter anderem von Beate Frey vom Verbund Oberschwarzach der Johannes-Diakonie Mosbach.

Das Projekt bietet eine Plattform für die Begegnung von Menschen mit und Menschen ohne Behinderung auf dem künstlerischen Weg des Theaters jenseits von körperlichen, sprachlichen und kulturellen Barrieren. Das spielerische Element des Theaters ermöglicht das Entwickeln einer gemeinsamen Vision gerade durch die Verschiedenartigkeit der Mitspieler. „Vielfalt ist eine Bereicherung“, betont Schüle.

Was mit einer Idee zur kulturellen Barrierefreiheit begonnen hat, ist bühnenreif geworden und erlebt am 16. Februar die dritte Aufführung, die um 19 Uhr in der Stadthalle in Buchen stattfindet. Karten gibt es ab 17.30 Uhr an der Abendkasse. Der Eintritt dient dem Fortbestand der inklusiven Theaterarbeit im Landkreis.