Buchen

Ausrückebereich 3 hatte Großeinsatz Die Abteilungswehren Hettingen, Rinschheim und Götzingen und die Rettungshundestaffel waren im Einsatz

Wehren sollen sich optimal in der Zusammenarbeit ergänzen

Archivartikel

Hettingen.Die 14 Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Buchen sind in sieben Ausrückebereiche unterteilt. Hier bilden Hettingen, Rinschheim und Götzingen den Ausrückebereich 3, der jährlich jeweils in einer der drei Gemeinden eine Großübung abhält.

Sinn und Zweck solcher Übungen sind, dass sich die Feuerwehrleute optimal in der Zusammenarbeit ergänzen, um damit die Schlagkraft der Truppe zu erhöhen. Nun war der Reiterhof Slepkowitz, in der Hettinger Bauernsiedlung Gewann Hollerstock, als Brandobjekt ausgewählt. Beim Eintreffen der Feuerwehr, meldete die Besitzerin Sonja Slepkowitz, dass eine Jugendgruppe von 20 Personen im großen Raum über dem Stall gefeiert hat, und ein Großteil sich selbst retten konnte. Drei Personen befinden sich noch im brennenden Raum und weitere drei Personen sind unter Schockeinwirkung in den nahen Wald geflüchtet.

Abteilungskommandant Rainer Mackert, der die Gesamtleitung der Übung inne hatte, gab die entsprechenden Anweisungen an die drei Feuerwehren und alarmierte dann auch die Rettungshundestaffel, die seit 2006 der Feuerwehr Buchen unterstellt ist. Die mit schweren Atemschutzgeräten ausgerüsteten Feuerwehrleute gingen dann über die Außentreppe, anders ist der Raum nicht erreichbar, zu dem stark qualmenden Raum hinauf und konnten schon nach kurzer Zeit die drei Personen retten. In der Zwischenzeit hatte die Feuerwehr Rinschheim mit Kommandant Harald Schäfer, von der in der Bauersiedlung extra gebauten Zisterne, etwa 150 Meter vom Brandobjekt entfernt, eine Standleitung gelegt und somit das benötigte Löschwasser zum Objekt gebracht. Die Mitglieder der Feuerwehr Götzingen mit dem stellvertretenden Kommandanten Michael Fischer hatten auf der Rückseite des Gebäudes Brandsicherungsmaßnahmen geleistet indem sie durch einen Verschlag am Giebel zum Brandherd vordrangen.

Positive Bilanz

Das Resümee des Kommandanten Rainer Mackert war bei der anschließenden Lagebesprechung, bis auf ein paar Kleinigkeiten, sehr gut. Er dankte allen Teilnehmern, die durch diese Großübung bewiesen haben, dass es beim Ausrückebereich drei gut funktioniert hat. Bürgermeister Roland Burger, der wie auch die Ortsvorsteher Volker Mackert (Hettingen), Bernhard Bechtold (Rinschheim) und Egbert Fischer (Götzingen) an der Übung teilgenommen hatte, sprach Dank und Anerkennung an die drei Feuerwehren aus, und hoffte, dass solche Szenarien nicht zum Ernstfall werden. Den Einsatz der Rettungshundestaffel beleuchtete Friedrich Reichert. Er stellte fest, dass die acht eingesetzten Hunde und ihre Führer das gemeinsame Ziel, die Auffindung der verschollenen drei Personen, erreicht haben, und gab einen kurzen Überblick über die Arbeit des Rettungshundewesen im Allgemeinen. Kommandant Rainer Mackert lud dann alle zum Vesper ein, denn auch das gesellige gehört dazu wie der Dienst für die Allgemeinheit. KM