Buchen

Stadtbibliothek Buchen „Theater en miniature“ brachte „Wie Pettersson zu Findus kam“ auf die Bühne

Zuschauer in eine harmonische Welt entführt

Archivartikel

Buchen.Die von Sven Nordqvist verfasste Geschichte vom alten Pettersson und dem quirligen Kater Findus erfreut viele Kinder. Daher unterhielt auch das vom „Theater en miniature“ am Freitag in der Buchener Stadtbibliothek aufgeführte Stück „Wie Pettersson zu Findus kam“ die kleinen und großen Zuschauer.

Nach der Begrüßung von Büchereileiterin Ariane Link hieß es, gebannt nach vorn zu schauen: Denn irgendwo im Norden ist ein älterer Herr namens Pettersson zuhause. Der griesgrämige und immer traurig vor sich hin brummelnde Mann, so erzählt man sich im Dorf, ist ein bisschen schräg. Vielleicht ist er auch verrückt. Aber er ist auf jeden Fall einsam.

Am liebsten würde er sich in seiner Hütte verstecken und nie wieder einen anderen Menschen sehen. Eines Tages aber besuchte ihn die Nachbarin und brachte ihm einen ominösen Karton mit. Im Karton war ein ganz leises „miau“ zu hören – ein kleiner Kater machte sich bemerkbar. So klein, dass er in Petterssons Hand passt. Fortan wehte ein neuer Wind durch Petterssons Hütte: Abend für Abend las er dem kleinen Kater, den er Findus nannte, eine Geschichte vor und freundete sich mit ihm an – endlich war da jemand, der ihm Gesellschaft leistete und ihm zuhörte. Doch nicht nur das: Pettersson war erstaunt und erfreut, als der vierbeinige Hausfreund eines Tages mit dem Sprechen anfing!

Die rund einstündige Vorstellung entführte die Kinder und ihre Eltern, Omas und Opas in eine Welt von Harmonie, Frieden, Freiheit und Gemütlichkeit. Farbenfreudig und passend präsentierte sich auch die mit Bedacht ausgewählte Requisite. ad