Creglingen

FC-Senioren-Wandergruppe Unterwegs im Nationalpark Bayerischer Wald

Auf sagenumwobenen Pfaden

Archivartikel

Creglingen.Die Senioren-Wandergruppe der AH des FC Creglingen verbrachte ihre Wanderwochenende im Nationalpark Bayerischer Wald.

Zunächst ging die Fahrt nach Frauenau, wo im Landgasthof Hubertus Quartier bezogen wurde. Am Nachmittag stand dann der 1373 Meter Hohe Lusen auf dem Programm. Ab Waldhäuser, dem höchstgelegenen Dorf im Bayerischen Wald, ging es bergauf zum Teufelsjoch, ehe man über die steilen Stufen der Himmelsleiter den Gipfel erreichte. Der Lusen-Gipfel, der direkt an der tschechischen Grenze liegt, überraschte mit einer geologischen Besonderheit, dem „Blockmeer“, einem riesigen Steinhaufen mit unzähligen Granitblöcken. Am Samstag führte die Ganztageswanderung auf den mit 1453 Meter zweithöchsten Berg im Bayerischen Wald, dem Großen Rachel. Es ging vorbei am sagenumworbenen Rachelsee, einem eiszeitlichen Karsee.

Wald wächst artenreich nach

Unterwegs berichtete eine Rangerin über die Philosopie des Nationalparks: „Natur Natur sein lassen“. Der Wald wird sich selbst überlassen, es wird kein Totholz entfernt. Im Schutz der toten Bäume wächst ein baumartenreicher Wald nach. Der Erlebnisweg „Hochwaldsteig“ zeugte davon. Am Sonntag waren dann die Creglinger Wanderer mit dem Bayerischen Wald auf Augenhöhe. In Neuschönau bestiegen sie den mit 1,3 Kilometer längsten Baumwipfelpfad. Mit bis zu 25 Meter Höhe schlängelt sich der hölzerne Pfad durch die Gipfel des Bergmischwaldes. Höhepunkt war der 44 Meter hohe Baumturm, der tolle Ausblicke in die nähere und weitere Umgebung gewährte.

Beim Abschluss in Leuzenbronn bedankten sich die Teilnehmer bei Eugen Dürr für die gute Organisation. cde