Creglingen

Kommunales Bürgermeister Uwe Hehn tritt seine zweite achtjährige Amtszeit an / Verpflichtung durch Karl Haag

„Gemeinsam schaffen wir es“

Archivartikel

Creglingen.Uwe Hehn geht in seine zweite Amtszeit als Creglinger Bürgermeister. Nach der erfolgreichen Wiederwahl am 15. April wurde das Stadtoberhaupt nun durch Bürgermeister-Stellvertreter Karl Haag für seine zweite Amtszeit verpflichtet, die am 15. Juni beginnt.

Wie Karl Haag erinnerte, wurde der 51-jährige Creglinger Uwe Hehn am 15. April mit deutlicher Mehrheit in seinem Amt bestätigt. 93,1 Prozent der Stimmen fielen auf ihn, bei einer Wahlbeteiligung von 51,5 Prozent – eine hohe Beteiligung angesichts der Tatsache, dass es keinen ernstzunehmenden Mitbewerber gab.

Die Kommunalaufsicht habe die Wahl nicht beanstandet, sagte Karl Haag bei der Verpflichtung Uwe Hehns am Dienstag vor der Sitzung des Gemeinderats. Die erste Amtszeit Hehns läuft am 14. Juni ab. Den Diensteid habe der Bürgermeister bereits 2010 geleistet, diesmal reiche deshalb die Verpflichtung, erklärte Karl Haag. Mit Blick auf die kommenden Jahre verwies Haag darauf, dass man „viel“ vorhabe, etwa die Stadtsanierung oder den Bau eines neuen Kindergartens.

Uwe Hehn hob mit Blick auf seine ersten acht Jahre als Creglinger Bürgermeister die „gute Zusammenarbeit“ mit dem Gremium hervor. Man habe in dieser Zeit „viel vorbereitet“. In Zukunft gehe es nun verstärkt an die Umsetzung, sagte der Bürgermeister mit Blick auf die Stadtentwicklung. Auch die Straßensanierung bleibe ein wichtiger Faktor, genauso wie die Dorfentwicklung. So stünden in Zukunft in Freudenbach und Waldmannshofen noch umfangreiche Maßnahmen an. „Wir haben viel zu tun, aber gemeinsam schaffen wir es,“ war Uwe Hehn überzeugt.

Kein Problem habe er mit „kontroversen Diskussionen“. Die, so das Stadtoberhaupt, „gehören auch dazu“. Mit Blick auf die Kommunalwahlen im Jahr 2019 versprach Uwe Hehn schon heute dem künftigen Gemeinderat eine „konstruktive Zusammenarbeit“. Dass die Wahlbeteiligung im April trotz weniger Kandidaten so hoch gewesen sei, sei für ihn ein Ansporn, sich weiter für die Stadt und die Belange ihrer Bürger einzusetzen, „und auch für die Wähler, die mir ihre Stimme nicht gegeben haben“. abo