Creglingen

Creglinger Bürgermeisterwahl Mit 51,5 Prozent überraschend hohe Wahlbeteiligung / 4,1 Prozent für Fridi Miller

Klarer Sieg für Uwe Hehn

Creglingen.Der Zweikampf um den Posten des Bürgermeisters in Creglingen am gestrigen Sonntag war eigentlich keiner: Amtsinhaber Uwe Hehn war von den beiden Kandidaten der einzige, der sich bei der öffentlichen Bewerbervorstellung in der Mehrzweckhalle den Creglingern vorgestellt hatte, und er war auch der einzige mit ernsthaften Chancen. Dauer-Bewerberin Fridi Miller hatte nicht einmal Außenseiterchancen.

Das spiegelt sich auch im eindeutigen Ergebnis der Wahl wider, die gestern um 18 Uhr abgeschlossen wurde. Mit gut 93 Prozent der abgegebenen Stimmen (Wahlbeteiligung: 51,5 Prozent) wurde Uwe Hehn wieder zum Creglinger Rathaus-Chef gewählt. Seine Mitbewerberin Fridi Miller (Sindelfingen) kam auf 4,1 Prozent, zudem wurden 53 weitere Namen auf den Wahlscheinen eingetragen.

Fridi Miller hatte sich zwar für den Posten des Bürgermeisters in Creglingen beworben, aber nicht überzeugend darstellen können, dass sie ernsthaftes Interesse an einem Bürgerauftrag hat.

Uwe Hehn, der 2010 erstmals zum Bürgermeister der Stadt gewählt wurde, wird nun seine Arbeit fortsetzen können. Freudig waren daher auch seine ersten Worte, nachdem stellvertretender Bürgermeister Karl Haag in der Schul-Cafeteria das Ergebnis verkündet und ihm gratuliert hatte: „Ich bin überwältigt“, sagte Uwe Hehn, der nicht mit so einem solch klaren Ergebnis bei solch einer hohen Wahlbeteiligung gerechnet hatte. „Wir haben keine einfache Zeit hinter uns und ich bin auch kein einfacher Mensch“ rief er den knapp einhundert Gästen in der Cafeteria des Schulzentrums zu. Darunter auch seine Kollegen Jaqueline Förderer aus Schrozberg, Joachim Döffinger aus Assamstadt und Frank Menikheim aus Igersheim. „Ich werde also auch in den nächsten acht Jahren früh heimgehen“, meinte er abschließend scherzend und bezog sich auf seine Zeit im Rathaus und bei Feierlichkeiten. brun