Creglingen

Emma-Weizsäcker-Haus

Künftig Ärztehaus und Wohnungen?

Archivartikel

Creglingen.Noch mindestens eineinhalb Jahre wird das Emma-Weizsäcker-Haus als Senioreneinrichtung genutzt werden können, bevor der Umzug in das geplante neue Pflegeheim am östlichen Stadtrand erfolgt. Was aber passiert mit dem dann nur noch partiell genutzten Gebäude im Herrgottstal?

Neben dem Pflegeheim beherbergt das frühere Kreiskrankenhaus , das nach wie vor im Besitz des Landkreises ist, in der ehemaligen Tagesklinik das „Promediz“ (professionelles Medizin Zentrum) sowie den Internisten Dr. Willfarth.

Derzeit erstellt ein Büro aus Tauberbischofsheim im Auftrag der Landkreisverwaltung ein Wertermittlungsgutachten für das Gebäude des ehemaligen Kreiskrankenhauses in Creglingen. Es handelt sich um einen öffentlich bestellten Gutachter. Das Gutachten soll laut Pressesprecher Markus Moll bis Ostern vorliegen. In jedem Fall solle künftig den bestehenden Arztpraxen die bisher genutzten Räume weiterhin zur Verfügung gestellt werden, so Moll weiter.

Ebenso soll die Nutzung als Pflegeheim weitergeführt werden, bis der Neubau des Saarländischen Schwesternverbandes fertig gestellt und der Umzug der Bewohner dorthin erfolgt ist.

Die Stadt Creglingen interessiere sich für die Übernahme des Gebäudes nach Aufgabe der bisherigen Pflegeheimnutzung. Denkbar wären laut Landratsamt ein Verkauf oder eine anderweite vertragliche Vereinbarung wie der Abschluss eines neuen Erbpachtvertrages. Bürgermeister Uwe Hehn erklärte auf Anfrage unserer Zeitung, dass sich die Stadt als künftige Nutzung ein Ärztehaus vorstelle. Auch Wohnungen wären eine Option. abo