Creglingen

Katholische Kirchengemeinde Laudenbach Faschingsabend mit abwechslungsreichem Programm / Gesang, Tänze und Sketche geboten

Närrisches Volk von den Sitzen gerissen

Archivartikel

Spitzenstimmung herrschte beim närrischen Faschingsprogramm der katholischen Kirchengemeinde Laudenbach.

Laudenbach. Conférencier Nikolai Metzger präsentierte bei Büttenreden, Tänzen und super Gesangseinlagen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm bei einem närrischen, unterhaltsamen Abend der katholischen Kirchengemeinde in der Zehntscheune.

Moderiert wurde das Programm von Conférencier Niklolai Metzger, der in diesem Jahr das Zepter übernahm und mit einem musikalischen Einstieg nach der Melodie „Mit 66 Jahren“ in das vielseitige Unterhaltungsprogramm startete.

Mit dem „Cowboy- und IndianerTanz“, einstudiert von Conny Ulshöfer und Helen Reuter, zeigten die Kinderkirchenkinder in ihren tollen Kostümen die erste tänzerische Einlage. Als „Fata Morgana“ war das Programm des Kirchenchors mit seinem Leiter Matthias Engel auch ein optischer Hingucker. Gesanglich und auch als mit Bauchtänzerinnen führten sie in die orientalische Welt ein.

Die „Blauen Hüpfer“ und die „Blaue Garde“ vom AMC kamen mit einheitlicher Kriegsbemalung und viel Energie auf die Bühne“. Ihr sportlich, kriegerischer Showtanz begeisterte das Publikum. Trainerinnen waren Franziska und Johanna Leimeister.

Die „Festgänse“ Christel Link und Resi Heer sind seit 15 Jahren ein Höhepunkt beim Kirchenfasching, denn sie wissen über alles Bescheid. Gesanglich gaben sie einen Einblick in das Laudenbacher Ortsgeschehen und mit dem bekannten „Jawohl“ stimmten die Zuhörer dem Thema zu. Ob nun der Alkoholumsatz beim Fasching, der royalen Weinerlebniswanderung, dem Auftritt der „SingTONic‘s“ oder den rhythmischen Liedern des Kirchenchors: Mit der internationalen Politik wollten sie sich bei diesem Chaos lieber nicht befassen.

Mit dem Song von Ricky Martin „Maria“ verzauberte dann die TSV-Turnerjugend das Publikum musikalisch und tänzerisch mit karibischem Flair. Veronika Leifeling und Leoni Wirth hatten diesen Tanz einstudiert. Erneut stieg Klaus Mangold in die Bütt. Als armes Streuobstwiesenbäuerle aus Honsbronn machte er den Gebrüder-Metzger-Test mit dem Hinweis, dass Büttenredner auch Durst haben, er freut sich auf die 800-Jahr-Feier in diesem Jahr, und darüber, dass es für Narren kein Zölibat gibt und dass Raimund vielleicht doch ein Lobbyist der Autoindustrie ist.

Die Ministranten unter der Regie von Antonia Muhler gaben mit dem „Kapo-Sketch“ einen tiefen Einblick in die Gewohnheiten von Josef Schumm und wünschten sich mit dem Refrain „Ihr seht, wir kommen nicht drumrum, wir brauchen einfach Josef Schumm“ ihn als neuen, erfahrenen Ministranten-Kapo.

Als brave Hausfrauen präsentierte der „Frauentreff“ musikalisch sein Programm. Getextet von Roswitha Feldhoffer und begleitet von Nikolai Metzger am Klavier beklagten sie ihr Leid. Schluss damit, und als schicke Damen verkleidet, beschlossen sie, das Leben nun neu zu genießen.

Es liegt wohl in den Genen, das Dichten und Singen. So präsentierte Conny Ulshöfer ihr familiäres Talent mit Gesang und Gitarre. Sie besang ihre vielen Wünsche an eine gute Fee. Im ersten Teil ging es darum, was Junggesellen zukünftig nicht tun sollen und im zweiten Teil um das Leben und die Sorgen von Frauen, jeweils verbunden mit vielen Wünsche an die gute Fee. Ein starker Auftritt mit viel Witz und Ironie und der Erkenntnis: Wir sollten zufrieden und glücklich sein. Rainer Mühleck war dann mit seinem „Namens-Fragespiel“ in der Bütt. Bei humorvollen Texten sollte das Publikum den jeweils passenden Vornamen erraten. Mit dem Thema „Traumschiff“ präsentierte der Männergesangverein sein Programm. Als Traumschiffkapitäne verkleidet gingen sie musikalisch von ihrem Chorleiter Nikolai Metzger begleitet auf die große Reise.

Oskar alias Patrick Bach als Unterhaltungsdirektor führte durch ein buntes Showprogramm um die Welt. Es gab Südseezauber mit attraktiven leicht bekleideten Tänzerinnen, Ivan Rebroff als Weltstar aus Russland, die Werbepause des SWR mit Äffle und Pferdle und Lili Marleen mit dem Lied des jungen Wachtpostens. Mit dem Einzug der Kapitäne zur Dinnermelodie mit Torte und Wunderkerze zeigte der MGV seine Kreativität und gesanglichen Fähigkeiten – einfach Spitze. Conférencier Metzger verabschiedete sich nach der Melodie „Tränen lügen nicht“ musikalisch vom Publikum.

Es war ein rundum, gelungener Faschingsabend der Kirchengemeinde Laudenbach. Irmgard Gehring bedankte sich zu später Stunde bei allen Aktiven und den vielen Helfern vor und hinter den Kulissen. Ihr besonderer Dank galt Nikolai Metzger, der locker mit viel Witz und Humor und absolut gelungenen musikalischen Beiträgen den Abend moderierte.

Abschließend bot die Band Dolce Vita jung und alt die Chance, sich selbst sportlich beim Tanzen zu betätigen.