Creglingen

Wirthwein AG International agierendes Unternehmen bringt Nachwuchs-Führungskräfte aus den weltweiten Standorten zusammen

Potenzialträger der Firma identifizieren

Archivartikel

Creglingen.Im Laufe des letzten Jahres wurde im Bereich der Personalentwicklung der Wirthwein AG das Programm „Fast Track“ ins Leben gerufen. Das Programm ziele darauf ab, Potenzialträger im Unternehmen zu identifizieren, um sie in ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung individuell zu unterstützen, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Durch das Programm soll die Bindung und Motivation der Teilnehmer im Unternehmen sichergestellt und außerdem ein Talentpool für Führungspositionen im Unternehmen aufgebaut werden.

„Fast Track“ soll helfen, in Zeiten des Fachkräftemangels, die Abhängigkeit vom externen Arbeitsmarkt zu verringern. Anhand eines individuellen Qualifizierungsplanes, welcher sowohl externe Schulungen als auch Unterweisungen diverser Fachabteilungen sowie Hospitationen im In- und Ausland enthält, werden die Teilnehmer über drei Jahre in ihrer Fach- oder Führungslaufbahn begleitet.

Ein wichtiger Mehrwert des Programms ist vor allem das Stärken der Zusammenarbeit zwischen den internationalen Standorten der Wirthwein-Gruppe. Durch das Bilden von Netzwerken findet ein Erfahrungsaustausch statt, wovon die Unternehmensgruppe stark profitieren kann. Im Rahmen der internationalen Hospitationen bringen die Teilnehmer neue Inputs und Denkansätze mit zurück an ihren Standort. Die Teilnehmer sollen in den drei Jahren außerdem lernen, über den Tellerrand zu blicken und sich aus der eigenen „Komfortzone“ hinaus zu bewegen. Dies helfe, Zusammenhänge besser zu verstehen und offen für neue Ideen und Ansätze zu sein, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Vor kurzem wurde das Programm offiziell im Rahmen eines Kick-Off-Meetings mit allen Teilnehmern aus dem In- und Ausland gestartet.

Ein Highlight der Agenda war der Impulsvortrag des ehemaligen Kampfpiloten Christian Rode zum Thema „Führung und Entscheidungen treffen“. Die Teilnehmer konnten einige neue Inputs für ihre tägliche Arbeit als Führungskraft mitnehmen. Am Nachmittag wurden Gruppen gebildet und Business Cases vergeben.

Die Aufgabe für jede Gruppe liegt nun darin, in den kommenden sechs Monaten gemeinsam ein Projekt aus der Unternehmenspraxis zu bearbeiten. Aufgrund des internationalen Teilnehmerkreises fand die Veranstaltung in englischer Sprache statt.

Der Auftakt des „Fast Track-Programms“ wurde von den Beteiligten positiv bewertet und soll eine der Grundlagen sein, um das Netzwerken und die internationale Zusammenarbeit zwischen den mittlerweile 22 Unternehmen der Wirthwein-Gruppe zu fördern. pm