Creglingen

Im Begegnungszentrum „Komm“ Das erste Creglinger Repair-Café nahm seine Arbeit auf / Nächster Termin am 17. November

Reparateure leisten Hilfe zur Selbsthilfe

Archivartikel

Creglingen.Großer Andrang herrschte bei der Eröffnung des ersten Repair-Cafés am Samstag in Creglingen.

Es war ein vielfältiger Wunsch im Oberen Bezirk, den die Leiterin des Familienzentrums, Erika Weimer, aufnahm, um im Begegnungsraum „Komm“, dem ehemaligen Scherzingerhaus, diese Bitte zu verwirklichen.

Vordergründig geht es bei den Veranstaltungen darum, Geräte gemeinsam zu reparieren, die sonst weggeworfen werden würden. Da hier Ehrenamtliche Hand anlegen, geschieht dies auf Spendenbasis, also eigentlich kostenlos. „Reparieren lassen ist aus der Mode gekommen, diese Lücke wollen wir schließen“, sagte Erika Weimer, die damit auch zur Müllreduzierung beitragen will.

Das Ganze sieht sie als Art „Nachbarschaftshilfe“, also Hilfe zur Selbsthilfe. Ein Team von sechs bis sieben Reparateuren sowie weitere ehrenamtliche Helfer stehen sowohl bei Reparaturen (Elektronik, Holz, Metall, Fahrräder, Textilien) als auch bei allgemeinen Fragen zur Verfügung.

Jeder kann Geräte vorbeibringen oder sich selbst ehrenamtlich engagieren.

So war bei der Eröffnung Bürgermeister Uwe Hehn voller Freude und meinte, dass es schön sei, diesen Service nun auch den Creglinger Bürgern bieten zu können. Sein Dank gilt in erster Linie Erika Weimer und Gisela Padberg sowie den Reparateuren, die sich ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

Der Treff soll alle zwei Monate, jeweils am Samstag stattfinden. Der nächste ist für den 17. November von 10 bis 12 Uhr geplant. Die weiteren Termine werden noch rechtzeitig bekannt gegeben. brun