Creglingen

Gemeindeverbindungsstraße Freudenbach – Schön Auf 1,7 Kilometer saniert / Kosten bei voraussichtlich rund 340 000 Euro

Schlaglöcher gehören der Vergangenheit an

Freudenbach/Schön.Die Gemeindeverbindungsstraße (GV)von Freudenbach nach Schön war seit längerem in desolatem Zustand – jetzt hat die Stadt die Straße hergerichtet.

Die Straße zwischen den beiden Creglinger Ortsteilen ist rund 1,7 km lang. Ihre Sanierung sollte laut Ausschreibungsergebnis rund 340 000 Euro kosten, wie Stadtbaumeister Jürgen Korb auf Anfrage unserer Zeitung sagte. Ausgeführt wurde die Maßnahme durch die Firma Konrad-Bau aus Lauda-Königshofen. Die Bauphase selber dauerte rund vier Wochen.

Aus dem Ausgleichsstock winkt der Stadt ein Zuschuss in Höhe von rund 70 Prozent der Schlussrechnungssumme. Über den Kostenrahmen lasse sich noch nichts sagen, da noch keine Schlussrechnung vorliege, sagte der Stadtbaumeister. Leider sei es inzwischen oft so, dass bis zur Erstellung der Schlussrechnung doch sehr viel Zeit vergehe. „Ich gehe aber davon aus, dass wir den Kostenrahmen einhalten werden“, so Jürgen Korb. Im Vorfeld war die ganze Straße durchgefräst und mit einem so genannten Mischbinder aus Kalk und Zement stabilisiert worden. Auf diese Bodenstabilisierung wurde eine Schottertragschicht und eine zehn Zentimeter starke Asphalttragdeckschicht aufgebracht.

Alle Zufahrten zu den anliegenden Wiesen und Äckern wurden erneuert, die Bankette frisch aufgeschottert und alle Begleitgräben nachprofiliert. Letztendlich wurden noch neue Straßenleitpfosten gesetzt, wie Jürgen Korb erläuterte.

Die Straße Freudenbach-Schön war das zuletzt größte Straßen-Projekt der Stadt Creglingen. Letztendlich wird die Stadt im Jahr 2019 rund 800 000 Euro für Straßen- und Feldwegebau ausgeben – inklusive des normalen Unterhalts. Diesen Ausgaben stünden natürlich auch wieder Einnahmen entgegen, etwa die 70-Prozent-Förderung Freudenbach- Schön oder Zuschüsse der Wegbauvereine und Mittel aus den Ortschaftsbudgets, aber auch durch private Anlieger, die sich erfreulicher Weise an den Maßnahmen finanziell beteiligen. Ein Ausblick auf die Maßnahmen 2020 sei, so Jürgen Korb, leider noch nicht möglich, hier müsse abgewartet werden, was der städtische Haushalt hergebe und was letztendlich machbar und finanzierbar sei. abo