Creglingen

Gemeinderat Zahlreiche Arbeiten vergeben

Schulzentrum wird „auf hohes Niveau“ gehoben

Creglingen.Das Creglinger Schulzentrum wird für rund 1,8 Millionen Euro bis zum Jahr 2022 weiter modernisiert. Wie berichtet, gibt es dafür vom Land rund 1,16 Millionen Zuschuss.

Im Gemeinderat führte Kämmerin Rica Neckermann am Dienstag zu der Veröffentlichung des Regierungspräsidiums (FN vom 5. Juni) aus, dass die Stadt auf zusätzliche Mittel aus dem Ausgleichsstock hoffe. Unter dem Strich wird die Stadt bis 2022 knapp 300 000 Euro an Eigenmittel in den Schulausbau stecken. Fachräume sowie Klassenzimmer sollen saniert und modernisiert werden, außerdem sind die sanitären Anlagen an der Reihe.

Die Nachricht aus Stuttgart kommentierte Bürgermeister Uwe Hehn sichtlich erfreut: „Die 1,16 Millionen Zuschuss sind im Landkreis die zweithöchste Summe,“ so Uwe Hehn. Diese hohe Summe sei das Ergebnis „fruchtbarer Gespräche“ mit dem Regierungspräsidium. Durch die Investitionen werde das Schulzentrum mit Realschule und Werkrealschule auf ein „hohes Niveau“ gehoben, ist Uwe Hehn überzeugt. „Und die Schüler werden sich bestimmt auch freuen, wenn die sanitären Anlagen endlich modernisiert werden“.

In der Dienstags-Sitzung vergab der Gemeinderat bereits einige Arbeiten im Schulzentrum. Elke Schmeiser vom Bauamt erläuterte die ausgeschriebenen Gewerke. Betroffen sind zwei Zimmer der Werkrealschule und drei Zimmer der Realschule.

Die Elektroarbeiten gingen zum Preis von 97 268,59 Euro an die Firma Hornung aus Rothenburg, die Trockenbau- und Malerarbeiten sowie die Akustikdecke für 65 770,53 Euro an die Firma Wolfarth aus Creglingen. Die Bodenbelagsarbeiten gingen an die Fima Erle aus Ornbau für 25 291,95 Euro, die Fliesenlegerarbeiten für 10 786,04 Euro an die Firma Jörke aus Rothenburg. abo