Creglingen

Schule-Wirtschaft Schulterschluss mit Firmen der Region

Vielseitige Einblicke

Creglingen.Die Berufs- und Studienorientierung hat an der Realschule Creglingen (RSC) einen besonderen Stellenwert. Besiegelt und ausgezeichnet wurde dieses bemerkenswerte Engagement durch die erfolgreiche Rezertifizierung mit dem Gütezeichen " BoriS - Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg" durch die IHK Heilbronn-Franken.

Ein herausragender Baustein dieser Berufs- und Studienorientierung an der RSC ist die "Kooperation Schule-Wirtschaft". Was vor zwölf Jahren mit einem Pilotprojekt der Firma Wirthwein und der Realschule begann, hat sich bis heute zu einem über die Region hinaus bekannten und geschätzten Projekt etabliert.

Schülerinnen und Schülern wird dabei die bestmögliche Berufs- und Studienorientierung angeboten. Gemeinsam haben sich die Realschule und die langjährigen Kooperationspartner aus der Industrie das Ziel gesetzt, Schülern der Klassenstufe 9 in einzigartigen Projekten Einblicke in die vielschichtige Arbeits- und Berufswelt zu gewähren.

Intensive Projektphase

Für das Kooperationsprojekt 2017/2018 konnte die Realschule Creglingen die Firmen Laukhuff in Weikersheim, die Firma Wirthwein, die Firma Karl Schnell aus Creglingen, "bk group" aus Endsee und die Firma CeraCon aus Weikersheim gewinnen. Zahlreiche Eltern und Schüler waren der Einladung zur Auftaktveranstaltung in die Cafeteria der Realschule gefolgt. Konrektor Michael Frank hob den Stellenwert dieses Projekts hervor und würdigte den Einsatz der beteiligten Firmen, sich der besonderen und intensiven Projektaufgabe zu stellen und diese zu ermöglichen.

Im Anschluss machte Realschullehrer Ruven Lotter, Verantwortlicher für die Kooperation, die Schülern mit den Zielsetzungen und dem Ablauf des Kooperationsprojekts vertraut. Die Begleitung von firmentypischen Prozessen und Fertigungsverfahren bis hin zur Planung bzw. Herstellung eines Produkts stellte er in Aussicht.

Bewerbungen nötig

Um am Kooperationsprojekt teilnehmen zu können, durchlaufen die Schüler einen reellen Bewerbungszyklus. Nach eingegangener Bewerbung für einen Projektplatz laden die Firmen die Bewerber zu einem Einstellungsgespräch ein.

Nachdem der Rahmen für das Projekt gesteckt war, präsentierten sich die Firmen im Einzelnen und machten die Schülerinnen und Schüler mit den differenzierten Projektvorhaben vertraut.

Abschließend ergriff Bürgermeister Uwe Hehn das Wort. Er ermutigte die Schülerinnen und Schüler, für ihre berufliche Zukunft aktiv zu werden und die Projektchancen wahr zu nehmen.

Nun liegt es an den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9, sich in einem Projekt einer Firma zu beweisen und Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. rsc