Creglingen

Städtebau- und Schulbauförderung Regierungspräsident Wolfgang Reimer überreichte Förderbescheide für Creglingen, Niederstetten und Weikersheim

Wichtige Impulse für die Infrastruktur

Archivartikel

Creglingen, Niederstetten und Weikersheim erhalten nahmhafte Fördergelder für den Städtebau und Schulbau. Der Regierungspräsident überreichte die Förderbescheide.

Creglingen/Niederstetten/Weikersheim. Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab anlässlich eines Arbeitsbesuchs in den drei Kommunen Creglingen, Niederstetten und Weikersheim auch drei Förderbescheide.

Rund 650 000 Euro Finanzhilfen des Städtebauförderprogramms Investitionspakt Soziale Integration erhält Niederstetten für die städtebauliche Maßnahme „Erneuerung des Heimatmuseums mit Bürgertreff“. Rund 1,5 Millionen aus dem Schulsanierungsprogramm des Landes erhalten Creglingen und Weikersheim für die Modernisierung ihrer Schulen. Für die bereits laufende Sanierungsmaßnahme „Stadtmitte III“ erhält Weikersheim 2018 als Aufstockung im Landessanierungsprogramm (LSP) Fördermittel in Höhe von 440 000 Euro. Dieser Bescheid wurde bereits Anfang Juni übersandt (wir berichteten).

„Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur. Durch die Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfelds dient sie gleichzeitig auch der Verbesserung des sozialen Zusammenhalts. Mit den Zuschüssen aus der Schulbauförderung können Kommunen ihre Schulen sanieren und modernisieren sowie aus- und umbauen. Auch das Umfeld, konkret das Schulgebäude, ist ein wichtiger Aspekt der Bildung und muss daher gefördert werden“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Flexibel reagieren

Mit den Programmen der Städtebau- und Schulbauförderung könnten die Kommunen auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren und sich durch die Schaffung lebenswerter Quartiere städtebaulich nachhaltig weiterentwickeln, heißt es in einer Pressemitteilung. Vor Ort machte sich Regierungspräsident Reimer in allen drei Kommunen gemeinsam mit der Bürgermeisterin und den beiden Bürgermeistern auch einen Eindruck von aktuell laufenden und geplanten Baumaßnahmen.

Creglingens Bürgermeister Uwe Hehn zeigte sich über die weitere Unterstützung erfreut: „Eine Fachförderung dieser Größenordnung hilft uns, den überregional bedeutenden Schulstandort zu erhalten und, ergänzt mit eigenen Mitteln, als zukunftssicheren sowie in der Ausstattung als technisch hochwertigen und attraktiven Schulcampus auszubauen.“ Auch Niederstettens Bürgermeisterin Heike Naber zeigte sich sehr erfreut über die zusätzliche Förderung aus dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“. Das Bund-Länder-Programm ermöglicht der Stadt Niederstetten in der Kernstadt die soziale Infrastruktur anzupassen und eine bislang fehlende Einrichtung für die Bevölkerung zu schaffen.

Weikersheims Bürgermeister Klaus Kornberger ergänzte: „Bildung und Betreuung sind auch im ländlichen Raum große Zukunftsthemen. Mit der Mittelbereitstellung erhält unsere Grundschule neben der Gemeinschaftsschule die verdiente Aufwertung. Hier schafft das Land gemeinsam mit der Stadt gute Rahmenbedingungen für den Schulstandort und damit für unsere Kinder.“

In diesem Jahr stehen landesweit im Bereich der Städtebauförderung rund 244,9 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies knapp 89 Millionen Euro. Daneben fördert das Land 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart auch insgesamt 160 kommunale Schulbauprojekte mit Zuschüssen von rund 140 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet.

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen.

Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen. pm