Fechten

Fechten Tauberbischofsheimer Kadetten holen bei den Deutschen Meisterschaften Medaillen

Borowiak wird Favoritenrolle gerecht

Arwen Borowiak vom Fecht-Club Tauberbischofsheim wurde im Einzel und mit der Mannschaft (Paul-Luca Faul, Maurice Bauknecht, Bastian Kappus) Deutscher Florett-Meister der Kadetten. Sinem Katkay wurde Deutsche Vizemeisterin. Paul-Luca Faul und Katharina Derpa landeten auf den Bronzeplätzen. Das Damenflorett-Team gewann im „kleinen Finale“ Bronze.

Nach einer unglaublichen Vorrunde mit sechs Siegen und keinem einzigen Gegentreffer qualifizierte sich der frischgebackene Europameister Arwen Borowiak mit einem Freilos für die kommende Direktausscheidung. Mit Siegen gegen Martin Pearce (MTV München), Vereinskollege Lennard Walter und Arwed Häßler (FC Schkeudlitz) standBorowiak im Viertelfinale. Seine Teamkollegen Paul-Luca Faul und Maurice-Leon Bauknecht kämpften sich ebenfalls bis in das Viertelfinale nach vorne.

Hier überzeugten Faul und Borowiak wieder einmal und trafen im Halbfinale aufeinander. Borowiak entschied das Gefecht für sich. Im Finale traf der Florettfechter auf Justin Ardnt (Quernheimer FC) und gewann mit 15:10 seinen vierten Deutschen Meistertitel.

Bonn bezwungen

Auch im Mannschaftswettbewerb ließen die Jungs nichts anbrennen. Mit Siegen gegen STG Friesenheim/Bockenheim und STG Halle/Magdeburg standen Arwen Borowiak, Paul-Luca Faul, Maurice-Leon Bauknecht und Bastian Kappus im Halbfinale dem SC Berlin gegenüber. Hier behielten die Tauberbischofsheimer die Oberhand und gewannen mit 45:24. Im Finale besiegten die Jungs den OFC Bonn mit 45:39.

Mit Anna Zoni, Katharina Derpa und Sinem Katkay qualifizierten sich drei Tauberbischofsheimerinnen für das Achtelfinale. Zoni musste sich der späteren Gesamtsiegerin Celia Hohenadel 7:15 geschlagen geben. Katkay kämpfte sich über die Stationen Lara Witt (PSV Stuttgart) und Lina Wemme (FC Radebeul) ins Halbfinale. Hier stand sie ihrer Vereinskollegin Katharina Derby gegenüber und entschied das Gefecht knapp mit 15:14 für sich. Im Finale traf die Wahltauberbischofsheimerin auf Zoni-Bezwingerin, Celia Hohenadel (TSG Weinheim) und gewann am Ende die Silbermedaille.

Genauso wie die Jungs starteten die Mädels mit einem Freilos in die Mannschaftskämpfe. Mit Siegen über TSV Neu-Ulm und dem SC Berlin standen sie im Halbfinale dem FC Moers gegenüber. Hier gewann der FC Moers mit 44:26. Im kleinem Finale bewiesen Anna Zoni, Sinem Katkay, Katharina Derpa und Amelie Höpfl nochmals ihr Können und gewannen mit 45:24 gegen den TFC Hanau. Am Ende stand also die Bronzemedaille für „Tauber“