Fechten

Fechten Bei der WM bleiben zwei Athleten auf der Strecke

„Das ist kein Beinbruch“

Archivartikel

Am zweiten Tag der Fecht-Weltmeisterschaften in der chinesischen Stadt Wuxi sind zwei der fünf gestarteten Deutschen vorzeitig ausgeschieden. WM-Neuling Leandra Behr aus Tauberbischofsheim unterlag im entscheidenden Florett-Gefecht der Ungarin Kata Kondricz mit 13:15.

Im Wettbewerb der Degen-Herren scheiterte der Heidenheimer Stephan Rein am Freitag mit 14:15 an dem Vietnamesen Tien Nhat Nguyen. Behr beendete die WM an Position 67. Für Rein blieb lediglich Rang 102.

„Das ist kein Beinbruch bei ihrer ersten WM-Teilnahme“, sagte Sportdirektor Sven Ressel über Leandra Behr. Auch Rein habe seine Chance auf das Weiterkommen gehabt: „Aber es war nicht zu erwarten, dass wir hundert Prozent durchbringen. Drei sind bei diesem Starterfeld eine prima Quote“, kommentierte Fecht-Sportchef Ressel das Abschneiden der Degen-Herren. Insgesamt war es für Ressel „sehr ordentlich“.

15:14 für Eva Hampel

Im Gegensatz zu Leandra Behr und Stephan Rein qualifizierten sich Eva Hampel mit dem Florett und die Leverkusener Lukas Bellmann und Marco Brinkmann mit dem Degen für die Direktausscheidung der besten 64.

Richard Schmidt aus Offenbach stand wegen seiner guten Weltranglistenposition ebenso direkt im Hauptfeld wie die Florettfechterinnen Leonie Ebert und Anne Sauer vom FC Tauberbischofsheim. Deren Vereinskollegin Hampel zog mit 15:14 gegen Maxine Isabel Esteban von den Philippinen in die Medaillenrunde ein. dpa