Fechten

Fechten Württemberg behandelte Verbandsfragen

„Gedrosseltes Tempo“

Ulrich von Buch bleibt für zwei weitere Jahre Präsident des Württembergischen Fechterbundes (WFB). Beim WFB-Fechtertag in Ditzingen wurde der Jurist aus Eislingen an der Fils an diesem Samstag von den Delegierten der Vereine bei nur einer Gegenstimme im Amt bestätigt. Auch das übrige WFB-Präsidium bleibt nahezu unverändert.

Einen Wechsel gab es lediglich auf der Position des Vizepräsidenten Leistungssport; Rainer Schünke vom Heidenheimer SB wurde in dieses Amt gewählt, nachdem die bisherige Amtsinhaberin Melinda Kövecs, ebenfalls aus Heidenheim, sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte.

Um die Kräfte zu bündeln, stehe die Fusion der baden-württembergischen Fechtverbände weiterhin ganz oben auf der Agenda, wenngleich Südbaden einen Zusammenschluss weiterhin ablehne. „Nordbaden hat das Tempo zwar etwas gedrosselt, steht jedoch weiterhin zur Fusion“, berichtete WFB-Präsident Ulrich von Buch.

Fusion ab 2022/23 möglich

Ulrich Hannemann, Präsident des Nordbadischen Fechterbundes, der in der Versammlung zu Gast war, ergänzte später in einem kurzen Beitrag: „Ich bin mit Uli von Buch absolut einig, dass wir die Leistung steigern müssen und wir das nur in Kooperation hinbekommen. Im NFB stehen ausnahmslos alle Vereine hinter einer Fusion. Das Tempo haben wir deshalb etwas herausgenommen, weil wir andere Strukturen haben als der WFB. Wir wollen erst einmal einige formale Dinge regeln, beispielsweise Satzung und Sportordnung überarbeiten. Da wir nur im zweijährigen Turnus einen Verbandstag haben, werden wir dies bei der Versammbung im Juni 2019 weiterführen. Eine Fusion halten wir zur Saison 2022/23 für möglich.“

An die Landesleistungsstützpunkte und Landestalentstützpunkte überreichten WFB-Präsident Ulrich von Buch und NFB-Präsident Ulrich Hannemann gemeinsam Tafeln, die die Stützpunktvereine in ihren Vereinszentren anbringen können.

Landesleistungszentren in Württemberg sind der Heidenheimer SB sowie als Außenstelle Säbel die TSG Eislingen. Landesleistungsstützpunkte in Württemberg sind PSV Stuttgart (Florett), TSG Reutlingen (Degen) und FC Würth Künzelsau (Säbel). Landestalentstützpunkte in Württemberg sind SC Korb (Florett) und TSF Ditzingen (Degen). wfb