Fechten

Fechten Mit bestem Ergebnis bei einem Grand-Prix rückt Anna Limbach auf Weltranglisten-Platz 10 vor

Guichot: „Keinen Respekt gezeigt“

Archivartikel

Die Dormagenerin Anna Limbach hat mit Rang 3 beim Damensäbel-Grand-Prix in Seoul endgültig ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze bestätigt, zudem erstmalig in ihrer sportlichen Karriere einen Podiumsplatz bei einem Grand-Prix erreicht. Die deutschen Säbel-Herren verpassten an gleicher Stelle knapp den Einzug in die Finalrunde.

„Das war eine starke Leistung von Anna“, bescheinigte ihr Bundestrainer Pierre Guichot nach der Siegerehrung. „Sie hat heute super gefochten, vor der Konkurrenz keinerlei Respekt gezeigt. Ich bin mit ihr sehr zufrieden“, fügte er hinzu. Nur Halbfinalgegnerin Anna Marton aus Ungarn war nicht zu überwinden, sie gewann mit 15:8. Mit dem dritten Rang in der südkoreanischen Hauptstadt kletterte Anna Limbach, die bei der Heim-WM in Leipzig mit dem fünften Platz nur knapp das Podium verpasst hatte, auf Position 10 in der aktuellen Weltrangliste. Siegerin des Grand-Prix wurde Weltmeisterin Olga Kharlan (Ukraine), die im Finale die Limbach-Bezwingerin Anna Marton mit 15:7 distanzierte.

Björn Hübner auf Platz 52

Bei den Säbel-Herren sorgten Max Hartung und Matyas Szabo (beide Dormagen) mit den Rängen 11 und 14 für zwei Top 15-Platzierungen. Max Hartung, der zunächst Riccardo Nuccio (Italien) mit 15:13 und anschließend Andriy Yagodka (Ukraine) mit 15:12 besiegt hatte, unterlag im Achtelfinale dem WM-Dritten von Leipzig, Kamil Ibragimov aus Russland, mit 9:15. Matyas Szabo entschied seinen Auftaktkampf gegen Kim Kyehwan (Südkorea) mit 15:12 zu seinen Gunsten, besiegte danach Iulian Teodosio (Rumänien) mit 15:11. Den Kampf um den Einzug in die Finalrunde verlor Szabo gegen Olympiasieger Aron Szilagyi (Ungarn) dann mit 14:15.

Neben dem Duo hatten sich zudem Richard Hübers, Benedikt Wagner (beide Dormagen) und Björn Hübner (Tauberbischofsheim) für den zweiten Wettkampftag qualifiziert. Benedikt Wagner und Björn Hübner (am Ende 52.) schieden nach Niederlagen in ihren Auftaktmatches vorzeitig aus. „Das war sicher insgesamt kein schlechtes Ergebnis“, sagte Bundestrainer Vilmos Szabo. Den Gesamtsieg sicherte sich bei den Herren Olympiasieger Aron Szilagyi durch ein 15:7 gegen Kim Junghwan (Südkorea). owo