Fechten

Fechten Bei der Europameisterschaft in Düsseldorf werden die Weichen für eine erfolgreiche Olympia-Qualifikation gestellt

Heimvorteil soll Deutsche beflügeln

Die Fecht-Europameisterschaften finden im Juni in Düsseldorf statt. Etwa 450 Athletinnen und Athleten aus 49 Nationen kämpfen um die Titel. Nun fiel im „Event & Fair Hotel Tulip Inn“ der Startschuss für diese EM: Vom 17. bis 22. Juni werden unter dem Motto „made of steel“ auf dem Gelände der Messe Düsseldorf in der Halle 8b die Wettkämpfe ausgetragen und insgesamt zwölf Titel vergeben. Für die Teilnehmer geht es um wichtige Punkte für die Qualifikation für zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.

„Ein so wichtiges Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele im eigenen Land zu haben, ist das Beste, was den Athletinnen und Athleten passieren konnte. Wir werden die besten Voraussetzungen für das deutsche Team und die europäischen Delegationen schaffen“, verspricht Claudia Bokel, Präsidentin des Deutschen Fechter-Bundes.

Zum dritten Mal

In einer der größten Hallen der Düsseldorfer Messe werden sich die besten europäischen Fechterinnen und Fechter in Einzel- und Teamwettbewerben der Disziplinen Florett, Degen und Säbel messen. Deutschland ist mit der Austragung in diesem Jahr nach den Turnieren 2001 in Koblenz und 2010 in Leipzig zum dritten Mal Ausrichter der Europameisterschaften.

„Die Fecht-EM ist ein Highlight im Kalender 2019 des Sportlands Nordrhein-Westfalen. Die Athletinnen und Athleten bieten im Wettstreit um die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 erstklassige sportliche Leistungen hier in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Ich wünsche allen Beteiligten faire und emotionale Wettbewerbe auf höchstem Niveau“, sagte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen. „Die Sportstadt Düsseldorf bietet die optimalen Voraussetzungen für die Fecht-EM. Wir freuen uns auf die zahlreichen Athletinnen und Athleten und Fans aus ganz Europa, die hier bei uns eine tolle EM erleben werden. Wir drücken natürlich besonders dem Düsseldorfer Benjamin Kleibrink die Daumen, der auch Mitglied im Stockheim Team Düsseldorf ist“, sagte Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf.