Fechten

Fechten In Tauberbischofsheim findet von Freitag bis Sonntag ein Damenflorett-Weltcup-Turnier statt / Deutsche Mannschaft will Punkte „für Olympia“ holen

Qualifikation für Tokio 2020 beginnt

Archivartikel

Sicherlich hatte der ruhmreiche Fecht-Club Tauberbischofsheim in der jüngeren Vergangenheit einige Probleme zu lösen. Dennoch zeigt er gerade Tauberbischofsheim und der ganzen Region, dass seine Anziehungskraft weiterhin in der ganzen Welt wirkt. Am ersten Maiwochenende werden in Tauberbischofsheim die besten Florettfechterinnen der Welt zum Weltcup-Turnier erwartet. Delegationen aus über 42 Nationen werden an diesem Wochenende in Tauberbischofsheim.

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kollegen des Landessportverbandes Baden-Württemberg am Standort in Tauberbischofsheim, der internationalen Dachorganisation des Fechtsports, der FIE mit Sitz in Lausanne (Schweiz), dem Deutschen Fechterbund (DFeB) in Bonn sowie Partnern und Sponsoren hat der Fecht-Club gerufen – und die gesamte Damenflorett-Weltelite ist diesem Ruf gefolgt. Über 200 Fechterinnen werden in Tauberbischofsheim an den Start gehen.

Qualifikation für Olympia

Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio stehen vor der Tür. Der Damenflorett-Weltcup in Tauberbischofsheim bildet dabei den Auftakt in die Olympia-Qualifikation.

Die „Top 20“ der Weltrangliste werden im Einzelwettkampf dabei sein, darunter auch die Deutsche Leonie Ebert von Future Fencing Werbach, die aktuell Platz sechs der Weltrangliste belegt. Im Vorjahr hatte sie den hervorragenden dritten Platz belegt. Der Fecht-Club Tauberbischofsheim wird mit den Top-Fechterinnen Eva Hampel, Leandra Behr und Pia Ueltgesforth in der Emil-Beck-Halle vertreten sein.

Teamwettbewerb

Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio wird zudem wieder der Teamwettbewerb im Damenflorett stattfinden. Aktuell steht die deutsche Mannschaft auf einem erfolgversprechenden Platz sieben der Welt. Nach derzeitigem Stand wären sie damit für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert.

Wie der Fecht-Club Tauberbischofsheim bekannt gab, wird der Weltcup dieses Jahr besonders im Zeichen der GFFC stehen. Diese rein gemeinnützige Spendenorganisation Gesellschaft zur Förderung des Fecht-Clubs Tauberbischofsheim wurde vor 55 Jahren gegründet. Präsident ist derzeit Prof. Dr. Wolfgang Reinhart.

Die GFFC hat sich die Unterstützung des Fecht-Clubs und deren Sportler in Tauberbischofsheim zum Ziel gesetzt. Gerade in Zeiten knapper Mittel in der Sportförderung (besonders im Bereich der Nachwuchsarbeit) durch Bund und Land ist Eigeninitiative gefragt. Und dies tut die GFFC wahrnimmt.

Der Weltcup in Tauberbischofsheim beginnt am morgigen Freitag ab 8 Uhr mit der Qualifikation. Das 64er Hauptfeld geht dann am Samstag ab 8 Uhr an den Start. Beginn der Finalgefechte ist dann gegen 16 Uhr. Am Sonntag steht dann der Mannschafts-Wettkampf auf dem Programm.