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Fechten Weltcup-Turniere in Dubai und St. Petersburg ohne deutsche Erfolge

Vordere Platzierungen verpasst

Archivartikel

Die deutschen Degendamen und die Florett-Herren haben bei den Weltcup-Turnieren in Dubai und St. Petersburg vordere Platzierungen verpasst. Die deutschen Degen-Damen haben den Mannschafts-Weltcup in Dubai mit Rang 12 beendet. Die Florett-Herren des Deutschen Fechter-Bundes mussten nach zwei verletzungsbedingten Ausfällen aus dem Team-Weltcup in St. Petersburg aussteigen.

Beim Damendegen-Weltcup in Dubai hatten sich mit Beate Christmann (Tauberbischofsheim) und Alexandra Ndolo (Leverkusen) nur zwei deutsche Fechterinnen für das Hauptfeld qualifiziert. Alexandra Ndolo verlor ihr Auftaktgefecht gegen die Polin Barbara Rutz mit 9:15, Beate Christmann schied nach einer 10:15-Niederlage gegen Coraline Vitalis (Frankreich) an gleicher Stelle aus.

Siegerin des Weltcups wurde die Chinesin Sun Yiwen durch ein 15:9 gegen Laurence Epee aus Frankreich.

Beim Mannschafts-Weltcup startete die deutsche Mannschaft in der Besetzung Alexandra Ndolo, Alexandra Ehler (beide Leverkusen), Monika Sozanska (Offenbach) und Beate Christmann (Tauberbischofsheim) mit einem 45:13 gegen die Vereinigten Arabischen Emirate in das Turnier. Im Achtelfinale traf sie auf das Team der USA, der sie mit 16:17 unterlag. Das erste Platzierungsgefecht gegen Japan entschieden die vier mit 33:27 zu ihren Gunsten, verloren anschließend gegen Estland mit 12:20. Auch der abschließende Kampf um Position 11 ging verloren. Ungarn setzte sich hier mit 31:26 gegen die Deutschen durch.

Der Sieg beim Mannschafts-Weltcup ging in Dubai an die USA, die im Finale Russland mit 29:28 hinter sich ließen.

Kein Glück für Florettherren

Auch die deutschen Florett-Herren hatten beim Weltcup in St. Petersburg kein Glück. Zwar hatten sich mit Peter Joppich (Koblenz), Benjamin Kleibrink, Alexander Kahl (beide Tauberbischofsheim), Luis Klein und Felix Klein (beide Weinheim) fünf Deutsche für das 64-er Tableau des zweiten Tages qualifiziert, verloren jedoch ihre Auftaktkämpfe. Peter Joppich hatte gegen Erwann le Pechoux (Frankreich) das Nachsehen und unterlag mit 9:15. Benjamin Kleibrink schied gegen Maxime Pauty (Frankreich) mit gleichem Ergebnis aus, Alexander Kahl musste sich dem Franzosen Dimitri Trofimov aus Russland knapp mit 14:15 beugen. Luis Klein zog gegen Alexander Massialas (USA) mit 13:15 den Kürzeren, Felix Klein fand im Italiener Andrea Cassara seinen Bezwinger, der mit 15:8 gewann.

„Positiv war, dass wir mit fünf Leuten im Hauptfeld waren. Allerdings haben wir es nicht geschafft, hier zu gewinnen. Man muss allerdings sagen, dass Peter sich mit Schulterproblemen herumgeschlagen hat, nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war“, so das kurze Statement von Bundestrainer Uli Schreck.

Der Gesamtsieg ging in St. Petersburg an den Kleibrink-Bezwinger Maxime Pauty, der sich im Finale gegen Alessio Foconi aus Italien mit 15:7 durchsetzte.

Beim Team-Weltcup der Florettfechter in St. Petersburg war für die deutsche Vertretung bereits im Achtelfinale Schluss.

Peter Joppich (Koblenz) Benjamin Kleibrink, Alexander Kahl (beide Tauberbischofsheim) und Andre Sanita trafen in der Runde der letzten 16 auf Großbritannien. Hier verletzte sich zunächst Peter Joppich und konnte nicht mehr in das Geschehen eingreifen.

Beim Stand von 18:11 zugunsten der US-Amerikaner musste auch Andre Sanita verletzungsbedingt passen. Eine Fortführung des Kampfes war somit nicht mehr möglich. Damit reihte sich das deutsche Quartett am Ende auf Rang 16 im Gesamtklassement ein.

Die Mannschaft der USA sicherte sich durch seinen 45:25-Sieg gegen Italien den Gesamtsieg in St. Petersburg. owo