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Licht der Erkenntnis beim Mozartfest

Archivartikel

Würzburg.2018 dreht sich beim Mozartfest alles um „Aufklärung. Klärung. Verklärung“. Das facettenreiche Festivalprogramm beschäftigt sich mit dem Licht der Erkenntnis. Europas große Philosophen, Naturwissenschaftler, Techniker und Künstler: Für alle stand der aufgeklärte Mensch im Mittelpunkt einer sich verändernden Welt. Das will das Festivalprogramm einfangen, mit dem Blick auf Mozarts Lebens- und Schaffenszeit, aber auch mit der Frage nach dem Gelingen und Misslingen von Aufklärung in unserer Lebensgegenwart.

A-cappella-Songs von Mozart bis Pop

Delta Q mag’s bunt. Ethno trifft Trip-Hop, mal laut, mal unplugged, aber immer intelligent getextet und witzig choreografiert, mit überraschenden Cover-Arrangements und Eigenkompositionen mit Ohrwurm- Qualitäten. Zu Gast und besungen im neuen Programm von Delta Q, das am Sonntag, 27. Mai, in Würzburg zur Aufführung kommt: Alltagshelden, digitale Cowboys, Vollblutvisionäre. Jenseits der Schokoladenseite auch mal Teilzeitnörgler, Wohlstandsgesellschaftler, Beziehungsneurotiker. Das ganze Paket. Das ist ansteckend. Erwiesenermaßen.

Aus Berlin stammt die Vokalband Delta Q, bei der garantiert alles mundgemacht ist. „Mundmukke“, sagen die vier Sänger zu ihrem Stil, der bis auf die Vorgabe „a cappella“ keinerlei Einschränkung kennt. In ihren humorvollen, bewegungs- und energiegeladenen Programmen geht es stets querbeet durch die Musikgeschichte.

Pierre-Laurent Aimard am Klavier

„Pierre-Laurent Aimard ist Lichtgestalt und internationale Schlüsselfigur im Musikleben unserer Zeit“, hieß es in der Begründung der Ernst von Siemens Musikstiftung, als sie im Juni 2017 dem französischen Pianisten ihren renommierten Preis verlieh. Es ist bezeichnend für den bescheidenen Preisträger, dass er sich mit den Worten bedankte: „Ich glaube, dass vor allem Schöpfer diesen Preis verdienen. Ein Interpret zählt vergleichsweise wenig.“ Dabei wird es immer wieder gleichermaßen erfrischend und erhellend, wenn Aimard am Mittwoch, 20. Juni, von Bach bis Boulez Musikwerke neu denkt.

ENNUI – Geht es immer so weiter?

Ein Abend über die Langeweile – in dem jedoch ganz und gar nichts fad ist. Die existenzielle Langeweile stellen die Musicbanda Franui und Sprecher Peter Simonischek zur Disposition. Jenen Moment, in dem die schwarze Leere einen ergreift und die Absurdität des Daseins bewusst macht. Aber es gibt ein wirksames Fluchtmittel: die Unterhaltung. Davon hat Mozart jede Menge zu bieten und Erik Satie ebenfalls. Divertimenti heißen ihre Unterhaltungsstücke und könnten unterschiedlicher kaum sein. Mit Franui kommen sie ins Gespräch und unterhalten sich über Stile und Epochen hinweg.

Jedermann in Salzburg, Ignorant an der Wiener Burg, Toni Erdmann auf der Kino-Leinwand: Peter Simonischek zählt zu den vielseitigsten Schauspielern im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit Franui hat er das musikalisch-literarische Kabinettstück über die Langeweile erarbeitet. Zwischen Musette und Heurigem, Klezmer und Jazz, Kammermusik und Brass bewegt sich deren Musik. Mit zündender Lust an der Doppelbödigkeit überführen sie am Freitag, 22. Juni, die großen Werke der Klassiker in ihre ganz eigene charmante und fabelhafte Klangsprache. red