Fränky'sche Nachrichten

Internet statt Fundbüro

Schildkröte will zurück nach Hause.“ Das schrieb die Polizei der Stadt Bremen vor einiger Zeit auf Facebook im Internet. Die Beamten suchten nach dem Besitzer einer Stoff-Schildkröte. Der Aufruf war erfolgreich.

Posts über gefundene oder verlorene Dinge finden sich inzwischen tausendfach in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter. Eigentlich müssen gefundene Sachen ins Fundbüro gebracht werden. Aber immer öfter tauchen sie im Internet auf.

Manche Experten warnen jedoch: Wer etwas im Wert von mehr als zehn Euro findet, muss es im Fundbüro oder bei der Polizei abgeben. Das schreibt das Gesetz vor. Auch andere Dinge muss man beachten: Wer etwa einen Ausweis findet, darf kein Bild davon veröffentlichen.

Andere Fachleute schlagen deshalb vor: Finder sollten den Gegenstand im Fundbüro abgeben und in Netzwerken darauf hinweisen.