Fränky'sche Nachrichten

Man kann nicht immer brav sein

Archivartikel

Ab und zu muss man auch mal Ärger machen. Das findet zumindest die Schauspielerin Emma Bading. Und sie muss es wissen. Schließlich ist sie gerade im Kino als Tochter des Teufels zu sehen.

Und die Tochter des Teufels hat es gut. Sie bekommt keinen Stress, wenn sie sich mal daneben benimmt. Im Gegenteil: Statt gutem Benehmen wünscht sich Liliths Vater, dass sie für Ärger sorgt. Was sie alles anstellt, erzählt der Film „Meine teuflisch gute Freundin“. Er läuft gerade im Kino. Schauspielerin Emma Bading spielt darin die böse Lilith und trifft auf die brave Greta. Emma Bading ist 20 Jahre alt und berichtet in einem über ihre Ansichten: „Ich finde es wichtig, dass Engel und Teufel Hand in Hand nebeneinander leben. Man kann nicht immer brav sein, sondern muss sich auch mal durchsetzen können, um etwas zu erreichen.“

Und nach eine Frage wurde Emma Bading gestellt: Manche erwarten besonders von Mädchen, immer brav zu sein. Bei Jungs haben sie mehr Verständnis. Wie findest du das? Emma Bading: „Ich finde, dass brav sein für viele bedeutet, dass man still ist und sich zusammenreißt. Das sollten weder Jungs noch Mädchen tun. Brav sein heißt nicht, etwas zu unterdrücken. Außerdem waren wir Frauen schon viel zu lange brav. Kinder generell haben doch das Recht dazu, nicht immer das zu tun, was die Erwachsenen sich in den Kopf gesetzt haben.“