Fränky'sche Nachrichten

Nachwuchs aus dem Labor?

Als Sudan im März starb, waren viele Menschen traurig. Denn Sudan war das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn der Welt. Jetzt gibt es nur noch zwei Weibchen dieser Unterart. Sudans Tod war ein Zeichen dafür, dass manche Tierarten aussterben, wenn wir sie nicht schützen.

Doch für das Nördliche Breitmaulnashorn besteht noch Hoffnung. Forscher aus Deutschland wollen die Unterart retten, und zwar mit moderner Technik. Das Gute ist: In einem Labor gibt es auch nach dem Tod Sudans noch Erbgut von Nashorn-Männchen seiner Unterart. Das Erbgut ist eine Art Bauplan für den Körper.

Dieses Erbgut soll im Labor mit Eizellen der beiden verbliebenen Nashorn-Weibchen zusammengebracht werden. Die befruchteten Eizellen würden danach anderen Nashorn-Weibchen wieder eingepflanzt. In ihnen könnte dann ein Nördliches Breitmaulnashorn-Baby heranwachsen. Sollte das Experiment klappen, wäre der Wissenschaft ein wichtiger Schritt gelungen.