Fränky'sche Nachrichten

Vogelbeeren und Eberesche

Knallrot hängen die Beeren der Eberesche an den Zweigen. Weil viele Vögel wie Rotkehlchen oder Drosseln sie gern fressen, heißen sie auch Vogelbeeren. Sie sind ungefähr so groß wie Erbsen und reifen zwischen August und Oktober.

Diese Beeren sind aber nur Scheinfrüchte. Das heißt, die eigentlichen Früchte der Eberesche sind die Samen der Beeren.

Ebereschen mögen das flache Land, aber auch die Berge. In den Alpen gedeiht die Pflanze sogar bis auf 2400 Metern Höhe. Ihre Blätter sind gefiedert und ähneln denen des Baumes Esche. Die beiden Bäume sind aber nicht miteinander verwandt.

Auch wenn der Name es vermuten lässt: Mit dem männlichen Schwein, dem Eber, hat die Eberesche nichts zu tun. Vermutlich lautete ihr ursprünglicher Name Aberesche. Das sollte zeigen, dass es sich um eine unechte Esche handelt – auch wenn die Blätter ähnlich aussehen.

Vogelbeeren schmecken total sauer und bitter. Wer sie roh isst, kann Durchfall bekommen. Werden sie gekocht, verlieren sie ihren bitteren Geschmack. Manche Leute machen dann Marmelade oder Tee daraus.