Fränky'sche Nachrichten

Warum landet Essen im Müll?

Archivartikel

Der Salat sieht etwas welk aus, die Erdbeeren etwas matschig. Und der Apfel hat ein paar braune Druckstellen. Häufig landen Lebensmittel wie diese im Müll. Viele Menschen möchten sie nicht mehr essen.

Experten haben errechnet: Jeder Deutsche wirft im Schnitt mehr als 85 Kilogramm Essen weg. Der Durchschnitt ist ein Wert, der berechnet wird. Manche Leute werfen weniger weg, andere mehr. Doch nicht nur das haben die Experten sich angeschaut. Sie wollten auch wissen: Hätte ein Teil der Lebensmittel-Abfälle noch genutzt werden können? Sie stellten fest: Fast die Hälfte der weggeschmissenen Lebensmittel hätte nicht im Müll landen müssen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Lebensmittel im Müll zu vermeiden. Zum Beispiel: weniger einkaufen und Essen richtig lagern. Dazu findet man viele Infos im Internet. Außerdem muss man nicht alles gleich wegschmeißen, nur weil das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Experten raten: Lebensmittel genau prüfen, bevor man sie in die Tonne wirft.

Doch warum ist es interessant zu wissen, wie viele Lebensmittel im Müll landen? Zum einen kosten sie Geld! Bei der Herstellung wird auch eine Menge Wasser verbraucht. Ein Beispiel ist Rindfleisch: Denn Kühe brauchen viel Wasser. Außerdem wird für sie Futter wie etwa Soja angebaut. Umweltschützer kritisieren, dass in Südamerika deshalb wertvolle Lebensräume zerstört werden. Dazu kommt: Lebensmittel müssen transportiert werden, mit Flugzeugen, Schiffen und Lastwagen. Sie stoßen Gase aus. Wer weniger wegschmeißt, tut also auch der Umwelt etwas Gutes.