Freudenberg

Am 15. Oktober

Auf der Spur der Kultur

Freudenberg.Im Rahmen der Taubertäler Wandertage heißt es am Sonntag, 15. Oktober, "Auf der Spur der Kultur in Freudenberg am Main". Ein Spaziergang mit der Kunsthistorikerin Caroline Becker ist geplant. Die Spaziergänger erfahren in der Friedhofskapelle "St. Laurentius" Wissenswertes über die Glaubenswelt unserer Vorfahren und wo der Ort "Lullingescheid" lag. Was ist das Besondere einer Burgsiedlung und warum galt es diese vor dem Hochwasser zu schützen? Das wird entlang der Mainpromenade erläutert. Wer, warum die Freudenburg errichtet hat und wie sie zu einem "stolzen Zeichen der Macht wurde" zeigt dann ein Rundgang auf der Freudenburg. Nach einer Pause (Vesper selbst mitbringen) mit Ausblick geht es dann über den Viehweg zurück zum Friedhof. Wer möchte kann den Nachmittag in der Stadthalle Freudenberg bei Kaffee und Kuchen des Musikvereins Stadtkapelle ausklingen lassen und dabei dem "Jugendwettstreit nach Noten" lauschen.

Treffpunkt zur Wanderung ist um 9.30 Uhr am Parkplatz am Friedhof Freudenberg, eine Anmeldung ist notwendig.

Ein Vortrag "Julius Echter und die Freudenberger Hexenprozesse", mit Dr. Robert Meier, ist am Donnerstag, 19. Oktober, um 19 Uhr Sitzungssaal des Rathauses.

Freudenberg hat seit langem einen prominenten Platz in der Geschichte der Hexenverfolgungen: 50 Opfer soll es im Rahmen der Rekatholisierung unter Julius Echter gegeben haben. Der Würzburger Historiker Dr. Robert Meier hat nun die Quellen untersucht. Ergebnis: Die gängige Vorstellung muss revidiert werden. Im Vortrag stellt Meier seine Überlegungen vor.