Freudenberg

Kino am Badesee Auch die zweite Auflage stieß auf reges Interesse / Vereine unterstützen Freiluftveranstaltung an zwei Abenden

Besucher genossen sommerliches Ambiente

Archivartikel

Freudenberg.Die zweite Auflage des Sommerkinos am Badesee begeisterte am Wochenende die Gäste. Das Freiluftkino fand im Rahmen der Freudenberger Kulturwochen statt.

Bereits vor dem Start des ersten Films schwärmten die Besucher vom einzigartigen und tolle Ambiente. Zudem treffe man nette Leute.

In buntes Licht getaucht

Die DLRG sorgte dafür, dass das Badesee-Areal in buntes Licht erstrahlte. Auch der örtliche Tennisclub und das Restaurant-Cafe-Badesee unterstützte die Aktion. Das Sommerkino sei etwas besonderes, betonten die Zuschauer. Es sei toll, dass so etwas auch in einer Kleinstadt wie Freudenberg geboten werde. Das müsse man unterstützen.

Für die benötigte Technik sorgte der gemeinnützige Verein „Kinomobil Baden-Württemberg“ aus Stuttgart. Per Digitalbeamer wurde der Film auf eine drei mal sieben Meter große Leinwand am Volleyballfeld projiziert. Vor der Leinwand machten es sich die die Zuschauer auf Parkbänken, Klappstühlen oder einer großen Picknickdecke bequem.

Über die Filme, die an den beiden Kinoabenden gezeigt werden sollten, hatten die Freudenberger im Vorfeld online abgestimmt. Am Freitag wurde „Swimming with men“, gezeigt, wobei das Publikum viel zu lachen hatte. Der Film erzählt die Geschichte des Buchhalters Eric, der mitten in der Midlife-Crisis steckt. Als er abends wie gewohnt Bahnen im Schwimmbad zieht, bemerkt er eine Gruppe Männer, die rhythmisch neben ihm durchs Becken gleiten. Den Synchronschwimmern fehlt jedoch noch ein Mann, um tatsächlich kunstvollere Schwebefiguren ins Wasser zaubern zu können. Schnell wird Eric in der herzlichen Amateurtruppe aufgenommen. Mit dem Ballett in Badehosen findet er den Mut, sein Leben nochmal auf den Kopf zu stellen.

Zum Sommerkino-Start waren 65 Gäste gekommen. Auch der Film am Samstag stieß auf reges Interesse. Gezeigt wurde „Die Sch’tis in Paris“. Darin organisiert das angesagte Architektenpaar Valentin D. und Constance Brandt in Paris die Eröffnung einer Kunst-Schau. Dabei taucht plötzlich Valentins verschuldeter Bruder Gustave mit seiner in der Provinz lebenden Familie auf. Und dann wird es sehr turbulent. bdg