Freudenberg

„Die Päpstin“

Der Humor kam nicht zu kurz

Archivartikel

Freudenberg.Ein schöner Erfolg war die Premiere von „Die Päpstin“ am Samstag. Boris Wagner hatte das Schauspiel von Susanne Felicitas Wolf nach dem Bestsellerroman von Donna Woolfolk Cross für die Freudenburg bearbeitet und inszenierte es opulent und bildstark.

Gelungene Ausstattung

Ausstattung und Szenerie kann man nur als ausnehmend gelungen bezeichnen. Vor allem aber wusste das Ensemble der Burgfestspiele einmal mehr zu überzeugen, vor allem die Darstellerinnen der Johanna vom Kindes- bis ins Erwachsenenalter beeindruckten, wobei Eva Bauer besonders herausragte.

Aber auch die Brüder der Titelheldin verdienten sich Sonderapplaus. Bei aller Ernsthaftigkeit des Themas, das, zumindest was Frauen und ihre Rolle in der katholischen Kirche anbelangt, bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat, kommt diesmal auch der Humor nicht zu kurz. Dafür sorgten nicht zuletzt der erste Auftritt des Projektchors oder die dilettantischen Bemühungen der Leibärzte von Papst Sergius. ek

Info: Weitere Bilder finden sich in einer Galerie unter www.fnweb.de im Internet.