Freudenberg

Goldenes Priesterjubiläum Ehemaliger Generalvikar Dr. Fridolin Keck feiert am 10. Juni in Freudenberg

Enge Verbindung zur Heimat

Archivartikel

Freudenberg.Ein Pfarr- und Kindergartenfest feiert die Pfarrgemeinde St. Laurentius Freudenberg am Sonntag, 10. Juni. In diesem Jahr wird es ein besonderes Ereignis, da auch das goldene Priesterjubiläum des früheren Generalvikars des Erzbistums Freiburg Dr. Fridolin Keck und das silberne Priesterjubiläum von Pfarrer Heribert Kaufmann in deren Heimatgemeinde gefeiert werden. Der Festgottesdienst um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Laurentius steht ganz im Zeichen der Priesterjubiläen und wird musikalisch vom Kirchenchor mitgestaltet.

Gleichzeitig findet im Kindergarten ein Kindergottesdienst statt. Anschließend beginnt das Kirchplatzfest mit der musikalischen Gestaltung durch die Jugendmusikschule. Um 13 Uhr ist offizielle Gratulation durch Vertreter der Seelsorgeeinheit und der Stadt Freudenberg, umrahmt vom Männergesangverein.

Ab 14 Uhr werden alle Kindergartenkinder die Festgäste auf der Kirchplatzbühne mit verschiedenen Beiträgen unterhalten. Danach ist buntes Kinder- und Familienprogramm rund um die Kita und die Kirche geplant. Die kirchlichen Vereine und Gruppen sowie der Elternbeirat versorgen die Gäste mit Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen. Um 17 Uhr ist noch einmal eine kurze Aufführung der Kindergartenkinder auf der Festbühne.

In Verbindung mit dem Fest werden auch das goldene Priesterjubiläum von Generalvikar i. R. Dr. Fridolin Keck und das silberne Priesterjubiläum von Pfarrer Heribert Kaufmann gefeiert. Beide Jubilare stammen aus Freudenberg und haben zu ihrer Heimatgemeinde eine enge Verbindung.

Fridolin Keck empfing am 23. Mai 1968 in der Jesuitenkirche in Heidelberg die Priesterweihe. Drei Tage später feierte er in der Pfarrkirche St. Laurentius in Freudenberg seine Primiz. Von 1972 bis 1981 war er Studentenpfarrer an der Universität Freiburg und von 1981 bis 1999 Pfarrer an der Jesuitenkirche in Heidelberg. Danach wurde er ins Ordinariat nach Freiburg berufen. Vom 1. Oktober 2003 bis Januar 2015 war er Generalvikar des Erzbistums und persönlicher Stellvertreter des Erzbischofs. Seinen Ruhestand verbringt er in Freiburg-Zähringen, wo er schon seit 1999 in einem Pfarrhaus wohnt und in der Seelsorge mithilft.

Heribert Kaufmann wurde am 27. Februar 1993 im Würzburger Dom zum Priester geweiht und hat am 7. März 1993 in Freudenberg seine Primiz gefeiert. Nach seiner Zeit als Kaplan in Kahl und Bad Kissingen war er von 1997 bis 2010 Pfarrer der Stadtpfarrei St. Kilian in Schweinfurt. In dieser Zeit wurde er auch zum stellvertretenden Dekan gewählt und in den Priesterrat der Diözese berufen. Seit September 2010 ist er Pfarrer in Kleinostheim und betreut seit einem Jahr die Nachbargemeinde Stockstadt mit. pm