Freudenberg

Geburtstag Rudolf Maier feierte gestern seinen 95. Geburtstag

Im Vereinsleben stark engagiert

Freudenberg.Er ist Träger der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg und der Stadtmedaille in Gold seiner Heimatstadt Freudenberg. Am gestrigen Montag feierte Rudolf Maier im Kreise seiner Familie den 95. Geburtstag.

Seit Generationen sind die Maiers in Freudenberg ansässig. Rudolf Maier erblickte hier am 17. Juli 1922 das Licht der Welt. Nach dem Schulbesuch absolvierte er eine Ausbildung zum Installateur. Kaum hatte er die Lehre abgeschlossen, wurde er gemustert und zur Wehrmacht eingezogen. Zweieinhalb Jahre lang musste er den Russlandfeldzug mitmachen. Nachdem seine Einheit nach Calais verlegt worden war, geriet er in Kriegsgefangenschaft, aus der er erst Ende 1949, nach viereinhalb Jahren entlassen wurde und nach Hause zurückkehren konnte.

Zunächst als Kraftfahrer, dann bis zum Eintritt in den Ruhestand als Leiter des Fuhrparks arbeitete der Jubilar 35 Jahre lang bei den Rauch Möbelwerken. Im Jahr 1951 heiratete er Elisabeth Eckert, auch aus Freudenberg stammend. Zwei Söhne und eine Tochter wurden dem Paar geschenkt, ein Enkel und ein Urenkel komplettieren heute die Familie.

Noch als Kind trat Rudolf Maier dem SC Freudenberg bei. In diesem Jahr kann er seine 85-jährige Vereinszugehörigkeit feiern. Einige Jahre stand er im Tor der Fußballmannschaft.

Für den Karnevalsverein "Finkenbrüchle" organisierte er 22 Jahre lang den Straßenfasching, er war aktives Mitglied der Feuerwehr und im Gesangverein.

Im Jahr 1988 gehörte er zu den Männern und Frauen, die den Burgschauspielverein aus der Taufe hoben. Zehn Jahre lang stand er an dessen Spitze und wurde dann zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Die Fränkischen Nachrichten schließen sich den Glückwünschen an. ek