Freudenberg

Ortschaftsrat tagte Gremiumsmitglieder verpflichtet / Roland Hildenbrand soll Ortsvorsteher bleiben

Lob für Einsatz bei Sanierung des Gemeindehauses

Archivartikel

Wessental.Die konstituierende Sitzung des Wessentaler Ortschaftsrats fand am Freitagabend im Dorfgemeinschaftshaus statt. Dabei wurde unter der Leitung von Ortsvorsteher Roland Hildenbrand festgestellt, dass kein Hindernisgrund gegen das künftige Gremium spreche.

Aus dem Ortschaftsrat scheidet Claudia Bube aus, die bei der Sitzung am Freitag nicht anwesend sein konnte. Der Ortsvorsteher würdigte ihre Verdienste zum Wohle Wessentals und kündigte an, dass Bube in einer der nächsten Sitzungen des Gremiums verabschiedet werde.

Hildenbrand ehrte namens des Gemeindetags Baden-Württemberg Reinhard Friedlein, der dem Wessentaler Ortschaftsrat bereits seit 20 Jahren angehört, mit einer Ehrenurkunde und einer Stele. Wie der Redner betonte, habe Friedlein nie nachgelassen mit Rat und Tat sowie mit guter Kritik.

Thomas Busch, Matthias Fleischer, Reinhard Friedlein, Roland Hildenbrand und Volker Löhr sind als Ortschaftsräte wiedergewählt worden, Tobias Hollenbach kommt neu hinzu. Die Räte sprachen gemeinsam die Verpflichtungsformel.

Das Gremium empfahl dem Freudenberger Gemeinderat einstimmig, Roland Hildenbrand erneut zum Ortsvorsteher und Matthias Fleischer zu dessen Stellvertreter zu wählen.

Großbaustelle „Brücke“

Mit Blick auf die Großbaustelle „Brücke“ und die anstehenden Arbeiten für den neuen Spielplatz meinte Hildenbrand: „Das Dorf Wessental lebt.“ Er denke, die Zusammenarbeit im Ortschaftsrat wer-de auch in den nächsten Jahren wie bisher harmonisch sein und man könne Wessental gut vertreten.

Hildenbrand ging auf die erfolgte Sanierung des Gemeindehauses um, das künftig als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werde. Dabei seien Eigenleistungen über 1200 Stunden erbracht worden. Das Haus solle Treffpunkt sein und könne vielfältig genutzt werden. Zum Helfer-/Einweihungsfest am 27. Juli ab 18 Uhr seien die Bürger eingeladen.

Auf eine Frage zum Stand „Thema Brücke“ sagte, Hildenbrand, es sehe sehr gut aus. Sobald Teer aufgebracht sei und die Telekom ihre Arbeiten erbracht habe, komme die Fertigdecke drauf. Lob hatte er für die ausführende Firma, die wohl in der nächsten Woche oder zumindest ohne lange Verzögerung fertig sei.

Verlegung des Spielplatzes

Im Anschluss an die Brückensanierung werde der Spielplatz angegangen, so Hildenbrand. Die momentan im Außenbereich liegende Anlage werde in den Ortskern verlegt und soll mit Unterstützung des Bauhofs bereits im Herbst fertig sein. Auch hier werde um Eigenleistung gebeten. Auf eine weitere Anfrage hin, ob etwas mit dem Friedhof geplant sei, verwies Hildenbrand auf eine der nächsten Sitzungen. Zudem soll die Friedhofsordnung bezüglich der Urnengräber gelockert werden.

Das Problem, dass auf dem Weg zum Spielplatz bei starkem Regen das Wasser lange steht, will man in Angriff nehmen, sobald die Brücke fertig ist. Auch die Bergstraße gehöre gemacht, so Hildenbrand. Allerdings sei ja bekannt, dass kein Geld da sei. Für die örtlichen Baum-Inseln soll eine Lösung gefunden werden, eventuell durch Patenschaften.

Der Jugendraum wird mit dem Dorfgemeinschaftshaus zusammen eingeweiht. Weiter wurde darauf hingewiesen, dass am jetzigen Spielplatz ein Teil des Geländers durchgefault sei. Angeregt wurde, nach Fertigstellung der Brücke angesichts der dann erfolgten „Wiedervereinigung der Ortshälften“ ein Brückenfest zu veranstalten.

Angesprochen wurde, im Bereich der Glas- und Altkleidercontainer den Untergrund zu pflastern. Hier könne der Kauf des entsprechenden Grundstücks durch die Stadt Freudenberg helfen, meinte man.

Roland Hildenbrand rief die Bürger dazu auf, zum Häckselplatz nur wirkliches Häckselgut zu bringen. Um Missverständnissen vorzubeugen, soll eine Tafel angebracht werden. hpw