Freudenberg

Freudenberger Gemeinderat tagte Gremium beschloss die Vergabe der Ingenieurleistungen

Neubau für die Feuerwehr im Blick

Freudenberg.Bis zu einem ersten Spatenstich oder gar einer Einweihung ist es zwar noch ein weiter Weg. Aber erste Schritte hat der Gemeinderat beschlossen und am Montag einstimmig die Ingenieurleistungen für einen Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Freudenberg vergeben. Und auch die Gerätehäuser in den Ortsteilen sollen überplant werden, auch hierfür wurde einmütig der Zuschlag erteilt.

"Wir nehmen den Feuerwehrbedarfsplan ernst und arbeiten die Themen darin ab", versicherte Bürgermeister Roger Henning einleitend. Einer der wichtigsten Punkte ist der Neubau des Feuerwehrhauses in Freudenberg. Für die Leistungsphasen eins bis drei, Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung erteilte das Gremium dem Büro Johann und Eck jetzt den Auftrag. Am Ende dieses ersten Abschnittes soll eine qualifizierte Kostenberechnung stehen.

Neu gebaut werden soll das Feuerwehrhaus auf dem Gelände, auf dem der städtische Bauhof beheimatet ist. Man stelle sich hier im Idealfall ein "Rettungs- und Dienstleistungszentrum" vor, das neben der Feuerwehr und dem Bauhof auch einen kleinen Wertstoffhof enthalten solle, erklärte der Bürgermeister. "Wir befinden uns noch ganz am Anfang der Diskussionen und Überlegungen", widersprach Henning beim nächsten Tagesordnungspunkt, der Vergabe der Überplanung der Feuerwehrhäuser in den Ortsteilen ebenfalls an das Architekturbüro Johann und Eck, der Auffassung, dass eine Zusammenlegung dieser Einrichtungen, wie im Feuerwehrbedarfsplan angeregt, praktisch schon beschlossene Sache sei. Von der Überplanung erhoffe man sich eine Entscheidungshilfe für den Erhalt der bestehenden Gerätehäuser - oder den Neubau eines gemeinsamen. Auf Nachfrage von Rolf Döhner (CDU) erklärte er, dass es für die Planungen keine Zuschüsse gibt. Der Auftrag für Freudenberg wird bis rund 41 600 Euro netto kosten, für die Ortschaften wird mit knapp 20 600 Euro brutto gerechnet. Eine Ausschreibung sei in diesem Fall nicht erforderlich gewesen, so der Bürgermeister auf Nachfrage von Hartmut Beil (SPD). ek