Freudenberg

Ortschaftsrat Rauenberg Konstituierende Sitzung des sechsköpfigen Gremiums nach der Kommunalwahl

Siegbert Weis soll Ortsvorsteher bleiben

Archivartikel

Rauenberg.In Rauenberg bleibt alles beim alten. Siegbert Weis soll wieder Ortsvorsteher werden, Volker Steuer sein Stellvertreter. Erstmals sitzen in dem sechsköpfigen Ortschaftsrat Vater und Sohn.

Sein persönliches Wahlergebnis sei für ihn nicht zufriedenstellend gewesen und er habe zunächst auch ein paar Tage gebraucht, um damit „fertigzuwerden“, räumte Siegbert Weis ein, als es nach der Konstituierung des neuen Rauenberger Ortschaftsrats in der Sitzung am Freitag darum ging, dem Gemeinderat vorzuschlagen, wer künftig Ortsvorsteher der Gemeinde werden soll.

Aber den meisten seiner Kollegen in den anderen Ortschaften ging es nicht besser, „sie waren ebenfalls nicht begeistert“. Auch wenn Weis von allen ins Gremium gewählten die wenigsten Stimmen erhielt, Ortsvorsteher soll er trotzdem bleiben. Er wurde für die Abstimmung am kommenden Montag im Gemeinderat ebenso einmütig – bei jeweils eigener Enthaltung – nominiert, wie Volker Steuer als sein Stellvertreter.

Noch in alter Besetzung hatte der Ortschaftsrat einstimmig festgestellt, dass es gegen die Wahl vom 26. Mai keine Beanstandungen und für die Gewählten keine Hinderungsgründe gibt, in den Ortschafsrat einzutreten. Nicht wieder kandidiert hatte Jens Weimer, den der Ortsvorsteher nach zehn Jahren verabschiedete, wobei er an einige Entscheidungen und Maßnahmen erinnerte, an denen Weimer mitgewirkt hatte. Dieser erhielt nicht nur eine Urkunde der Stadt und eine Tasche mit Geschenken vom Ortschaftsrat, sondern für sein kommunales ehrenamtliches Engagement über eine Dekade auch eine Auszeichnung des Gemeindetags Baden-Württemberg.

Danach belehrte und verpflichtete der amtierende Ortsvorsteher Ronald Grein Margarete Schmidt, Volker Steuer und Torsten Ullrich für eine weitere und seinen Sohn Holger Weis für die erste Amtszeit, während er selbst von Steuer verpflichtet wurde.

Blick in die Zukunft

Die Sanierung des Rathauses, die weitere Unterstützung der Vereine, der schlechte Zustand der Straßen, aber auch die mögliche Weiterentwicklung des „einst schönsten und größten Spielplatzes“ in Richtung eines Mehrgenerationenplatzes wird das Gremium in Zukunft beschäftigen. Dabei hoffte Siegbert Weis auf eine Fortsetzung der guten und harmonischen Zusammenarbeit im Gremium, die er bereits zuvor dem bisherigen Ortschafsrat bescheinigt hatte.