Freudenberg

Nachruf Rainer Leichtenschlag ist im 80. Lebensjahr gestorben

Viel für Freudenberg getan

Freudenberg.Im 80. Lebensjahr stehend ist am Sonntag Rainer Leichtenschlag gestorben. Als Architekt und als Kommunalpolitiker hat er sich in Freudenberg und darüber hinaus einen Namen gemacht.

Erst im Sommer hatte Bürgermeister Roger Henning Leichtenschlag auf dessen eigenen Wunsch aus dem Gutachterausschuss der Stadt verabschiedet. Er hatte diesem über ein Vierteljahrhundert lang, davon viele Jahre als Vorsitzender, angehört. Zu den größten Herausforderungen seiner Amtszeit gehörte die Bewertung aller Liegenschaften im Bereich der Altstadt insbesondere im Zusammenhang mit der Neuordnung des Mainvorlands und der jetzt abgeschlossenen Altstadtsanierung, erläuterte Leichtenschlag damals in seiner Abschiedsansprache.

Für die „Christlich unabhängigen Bürger“, die heutigen Freien Wähler, saß der nun Verstorbene vom Dezember 1984 bis Dezember 1998 im Freudenberger Gemeinderat. In dieser Zeit gehörte er dem Technischen Ausschuss, ab 1989 auch dem Sanierungsausschuss an.

Leichtenschlag war einer der ersten Träger der Freudenberger Bürgermedaille, die ihm 2014 in Silber verliehen wurde. Von 2005 an saß er für zwei Wahlperioden im Pfarrgemeinderat und war als Verantwortlicher für die kirchlichen Gebäude Mitglied im Stiftungsrat. Über vier Jahrzehnte lang hielt er dem Musikverein die Treue.

Von 1972 an führte er das mit seiner Einstellung neu eingerichtete Bauamt im Rathaus von Großostheim. Er habe die Entwicklung der Marktgemeinde maßgeblich beeinflusst, bescheinigte man ihm, als er nach 32 Jahren verabschiedet wurde. Dabei bekannte der am 4. Juli 1939 geborene Leichtenschlag, dass er auf den Ruhestand gerne verzichten würde.

Um den nun Verstorbenen trauern seine Witwe Gisela, seine Familie, Freunde und viele Freudenberger. Das Seelenamt mit Verabschiedung an der Urne ist am Freitag, 15. Februar um 14 Uhr in der Pfarrkirche. Die anschließende Beisetzung erfolgt im Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof. ek